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Patrick Odier an Spitze der Bankiervereinigung

Patrick Odier löst im kommenden September seinen Genfer Privatbankierkollegen Pierre Mirabaud als Präsident des Dachverbandes der Banken, der Schweizerischen Bankvereinigung (SBVg), ab.

Dieser Inhalt wurde am 22. Juni 2009 - 11:11 publiziert

An der SBVg-Sitzung von Montag hat Mirabaud seine Demission auf den kommenden 17. September bekannt gegeben. Dass er nach spätestens sechs Jahren zurücktreten werde, hatte Mirabaud bereits bei seiner Wahl angekündigt.

Seine Amtszeit sei durch zwei grosse Herausforderungen geprägt gewesen: Die globale Finanzkrise und die Diskussion um das Bankgeheimnis, schreibt der Verwaltungsrat der SBVg in einer Mitteilung.

Mirabaud verteidigte das Schweizer Bankgeheimnis auf ungeschminkte Art: So musste er sich letztes Jahr öffentlich entschuldigen, nachdem er das Vorgehen des deutschen Bundesnachrichtendienstes bei der Jagd auf Steuerflüchtlinge mit den Methoden der Gestapo verglichen hatte.

Sein Nachfolger, Patrick Odier, ist Senior Partner von Lombard Odier Darier Hentsch&Co, einer traditionsreichen Genfer Privatbank, die seit mehr als 200 Jahren existiert.

Der 1955 geborene Odier will sich für einen starken Finanzplatz einsetzen. Odier ist auch Vizepräsident des Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse.

swissinfo.ch und Agenturen

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