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Parteien haben Verständnis

Die vier Bundesratsparteien FDP, CVP, SP und SVP bedauern den massiven Stellenabbau bei der Swiss. Sie sind sich aber einig, dass die Massnahmen unumgänglich sind.

Dieser Inhalt wurde am 26. Februar 2003 - 09:12 publiziert

Gefordert werden sozialverträgliche Lösungen.

Es sei klar, dass der Personalabbau hart sei, sagte FDP-Sprecher Christian Weber. Leider sei er aber unumgänglich. Wer gegen die Sparmassnahmen der Swiss sei, müsse eine fortlaufende Subventionierung der Airline unterstützen. Die FDP fordere, dass die Swiss die Entlassenen bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz unterstütze.

CVP fordert Rentabilität

Der jetzige Abbau zeige, was passiert wäre, wenn der Staat vor eineinhalb Jahren nicht eingegriffen hätte, sagte CVP-Generalsekretär Reto Nause: Zehntausende von Arbeitsplätzen wären verloren gegangen. Die CVP geht mit der FDP einig, dass die Swiss so geführt werden müsse, dass sie rentabel werde.

Der heutige Entscheid der Swiss komme allerdings zu spät, sagte Nause. Man habe voraussehen können, dass der Kurzstreckenverkehr abnehmen werde.

SP ist froh um "Flag Carrier"

Auch für die SP ist der Abbau von 700 Arbeitsplätzen gravierend, aber nachvollziehbar. Die Swiss bewege sich in einem schwierigen Umfeld. Die Regionalflotte der Swiss sei von Anfang an zu gross dimensioniert gewesen.

Die SP sei trotzdem froh, dass mit der Swiss eine nationale Fluggesellschaft existiere, die Zehntausende von Arbeitsplätzen sichern könne. Die SP verlange einen Personalabbau möglichst ohne Entlassungen.

SVP sieht sich bestätigt

Für die SVP ist die Redimensionierung der Swiss die Korrektur einer Strategie, die fahrlässig und überdimensioniert war. Leider bestätige sich, dass mit der Unterstützung der Airline Steuergelder verschleudert wurden, sagte SVP-Generalsekretär Gregor Rutz.

Die SVP habe von Anfang an gesagt, dass die Swiss in der ursprünglichen Grösse nicht überleben könne. Der Staat müsse sich aus der Airline zurückziehen, forderte Rutz. Mittelfristig müsse die Swiss selbständig werden.

swissinfo mit Agenturen

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