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Osteuropa-Konferenz in Bern: Aussenminister Deiss erleidet kleinen Schwächeanfall

Bundesrat Joseph Deiss (Bild) ist am Dienstag (02.11.) bei der Eröffnung der Osteuropakonferenz des Bundes von einem Schwächeanfall vorübergehend ausser Gefecht gesetzt worden. Ernsthafte Gesundheitsprobleme habe er nicht, versicherte er nach dem Vorfall.

Dieser Inhalt wurde am 02. November 1999 - 12:41 publiziert

Der Schweizer Aussenminister, Bundesrat Joseph Deiss (Bild), ist am Dienstag (02.11.) während seiner Rede zur Eröffnung der vierten Osteuropakonferenz des Bundes von einem Schwächeanfall vorübergehend ausser Gefecht gesetzt worden. Ernsthafte Gesundheitsprobleme habe er aber nicht, versicherte er nach dem Vorfall.

Deiss eröffnete am Morgen den von Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) sowie vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) organisierten Osteuropa-Focus. Plötzlich hielt er inne und entschuldigte sich bei den Zuhörern, unter ihnen der ehemalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow, dafür, dass er kurz unterbrechen müsse, 'um Luft zu nehmen'. Danach begab er sich vom Rednerpult an seinen Sitzplatz zurück, wo sich mehrere Personen um ihn kümmerten.

Nach einer kurzen Pause ging Gorbatschow ans Pult und hielt seine gut 40-minütige Ansprache. Wenig später setzte Deiss seine Rede sitzend fort. Er bat die Zuhörer um Entschuldigung für den Vorfall und versicherte, es gehe ihm wieder gut. Es sei ein Problem, das ihn seit seiner Zeit als Messdiener begleite. 'Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen', sagte der Aussenminister. Vor Journalisten ergänzte er, Ursache sei ein Blutdruckabfall, wenn es in einem Saal sehr warm werde. Er habe sich im Frühling eingehend ärztlich untersuchen lassen und gesundheitlich nichts zu befürchten.

Die vierte Osteuropa-Konferenz des Bundes ist dem Schwerpunkt 'Osteuropa - zehn Jahr nach dem Fall der Mauer' gewidmet. Die Veranstaltung mit Reden und Workshops hat laut Angaben der Organisatoren zum Ziel, Synergien und Erfahrungsaustausch zwischen den in der Osteuropahilfe Engagierten und den Vertretern von Politik und Wirtschaft zu fördern.

SRI und Agenturen

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