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Ostertage enden mit den erwarteten Staus

Der Rückreiseverkehr aus dem Süden hat auch am Ostermontag (24.04.) zu den erwarteten Staus geführt. Am Grenzübergang Chiasso blieben die Fahrzeuge auf einer Länge von zwölf Kilometern stehen; vor dem Gotthardtunnel war die Kolonne neun Kilometer lang.

Dieser Inhalt wurde am 24. April 2000 - 07:08 publiziert

Der Rückreiseverkehr aus dem Süden hat auch am Ostermontag (24.04.) zu den erwarteten Staus geführt. Am Grenzübergang in Chiasso blieben die Fahrzeuge auf einer Länge von zwölf Kilometern stehen; vor dem Gotthardtunnel bildete sich eine stehende Kolonne von neun Kilometern. Der Bahnverkehr rollte dagegen weitgehend normal.

Die grössten Behinderungen ergaben sich nach Angaben der Verkehrsmeldezentrale des Touring Clubs der Schweiz (TCS) bei der Einreise von Italien in die Schweiz und am Südportal des Gotthard-Strassentunnels. Am Grenzübergang in Chiasso mussten sich die Reisenden während Stunden in einer zwölf Kilometer langen Kolonne gedulden, vor dem Gotthard-Südportal erreichte der Stau eine Länge von neun Kilometern.

Am Karfreitag (21.04.) waren die Fahrzeuge in umgekehrter Richtung auf einer Maximallänge von elf Kilometern stehen geblieben, im Vorjahr hatte sich der österliche Gotthard-Stau am Gründonnerstag auf 16 Kilometer (richtig) ausgedehnt.

An der Südzufahrt zum Autoverlad durch den Vereina-Tunnel betrug die Wartezeit am Ostermontag rund eine Stunde. Von der San-Bernardino-Route, wo der Verkehr auch in diesem Jahr ins Stocken geriet, wurden im Vergleich zum Vorjahr leicht höhere Frequenzen gemeldet.

Wegen des zunehmend schlechten Wetters im Verlauf der Ostertage hatte der Rückreiseverkehr bereits früh eingesetzt. Am Ostersonntag stauten sich die Autos am Gotthard während rund vier Stunden auf zwei bis drei Kilometern; am Karsamstag blieben die Fahrzeuge vor dem Südportal des Strassentunnels auf zwei bis sechs Kilometern stehen.

Die Wartezeiten bei der Ausreise nach Deutschland beliefen sich auf rund 45 Minuten. Auf den deutschen Autobahnen staute sich der Verkehr am Ostermontag auf einer Länge von insgesamt rund 200 Kilometern.

Bei Verkehrsunfällen wurden über die Ostertage auf den Schweizer Strassen mindestens vier Personen getötet: Zwei von ihnen starben am Ostersamstag im Tessin.
In Sigirino (Kanton Tessin) wurde ein 62-jähriger Mann getötet, als er mit seinem Auto von der Strasse abkam und rund 200 Meter tief in einem Wildbach stürzte.
Auf der A2 bei Preonzo (Kanton Tessin) kam eine 54-jährige Mitfahrerein bei einem Schleuderunfall ums Leben; der Lenker wurde schwer verletzt.
In Laufen (Kanton Basel-Land) starb am Ostersamstag ein Motorradfahrer, als er in die Leitplanken prallte.
Bei einem weiteren Selbstunfall, in dessen Verlauf ein Fahrzeug in die Mittelleitplanken raste, wurde am Abend des Ostersonntags auf der Genfersee-Autobahn zwischen Montreux und Villeneuve eine 20-jährige Frau getötet.

swissinfo und Agenturen

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