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OIL/Preise geben nach US-Lagerdaten Teil ihrer Gewinne wieder ab

Dieser Inhalt wurde am 31. März 2010 - 18:00 publiziert

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach neuen Lagerdaten aus den USA einen Teil ihrer zuvor erzielten Gewinne abgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Mai kostete am Abend 82,92 US-Dollar. Das waren 55 Cent mehr als am Vortag. In der Spitze war der Ölpreis bis auf 83,76 Dollar gestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte um 53 Cent auf 81,81 Dollar.
Händler erklärten die feste Tendenz insbesondere mit dem schwächeren Dollar. Die fundamentale Lage am Ölmarkt gilt aber als schwach. So verweist die Commerzbank auf die immer noch hohen Öl-Lagerbestände. In den USA sind die Lagerbestände an Rohöl weiter gestiegen. Wie das US-Energieministerium mitteilte, erhöhten sich die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche um 2,9 Millionen Barrel auf 354,2 Millionen Barrel. Die Benzinbestände stiegen leicht um 0,3 Millionen Barrel auf 224,9 Millionen Barrel. Die Destillate-Vorräte (Heizöl, Diesel) gaben hingegen um 1,1 Millionen Barrel auf 144,6 Millionen Barrel nach.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist ebenfalls gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 78,21 Dollar. Das waren 44 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/he

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