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OIL/Ölpreise setzen Anstieg fort - Anhaltende Dollar-Schwäche stützt

Dieser Inhalt wurde am 07. Oktober 2010 - 13:01 publiziert

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre deutlichen Kursgewinne vom Vortag im Mittagshandel weiter ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kostete 83,67 US-Dollar. Das waren 44 Cent mehr als am Vortag. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete 85,40 Dollar und damit 34 Cent mehr als am Vortag.
Händler begründeten den anhaltenden Preisanstieg mit der aktuellen Schwäche des Dollar. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen tendenziell günstiger. Hintergrund der Dollar-Schwäche ist die Erwartung an den Märkten, dass die US-Notenbank Fed ihre bereits sehr expansive Geldpolitik wegen der Abschwächung der Konjunktur noch weiter lockert und damit die Geldschwemme noch grössere Ausmasse annimmt. Zudem habe auch ein Streik französischer Hafenarbeiter die Ölpreise gestützt.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 81,51 Dollar. Das waren 1,37 Dollar mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jha/

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