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OIL/Ölpreise geben nach - Angst vor Zuspitzung der Schuldenkrise

Dieser Inhalt wurde am 18. Juli 2011 - 12:42 publiziert

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Montag angesichts der Sorgen am Markt um eine Zuspitzung in der europäischen Schuldenkrise nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im September kostete im Mittagshandel 116,35 US-Dollar. Das waren 91 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung sank um 50 Cent auf 96,74 Dollar.
Investoren befürchten, die Schuldenkrise in Europa werde das weltweite Wirtschaftswachstum bremsen, was wiederum eine sinkende Nachfrage nach Rohöl zur Folge hätte. Zudem hiess es, der festere US-Dollar belaste den Handel an den Ölmärkten. Rohöl wird in Dollar gehandelt. Ein Anstieg der US-Währung setzt die Ölpreise in der Regel unter Verkaufsdruck.
Wegen des starken Dollar seien die Aussichten für Rohstoffe generell etwas negativer, kommentierte ein Händler in London. Laut Commerzbank halten sich die Ölpreise aber angesichts der starken US-Währung noch relativ gut. "Die relative Stärke sehen wir jedoch nicht so sehr der wirtschaftlichen Vernunft oder den aktuellen Lieferengpässen geschuldet. Vielmehr zeigt sie das steigende Anlegerinteresse an Rohstoffinvestments, die wegen der Unsicherheiten an den Aktien- und Devisenmärkten stark nachgefragt werden", so die Frankfurter Experten.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist leicht gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 112,20 US-Dollar. Das waren 54 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./ajx/jkr

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