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Ogi an Jugend-Session: Schweizer Demokratie ohne Fragezeichen

Bundespräsident Ogi wendet sich an Politiker-Nachwuchs. Keystone

Am letzten Tag der Jugendsession hat Bundespräsident Adolf Ogi am Samstag (11.11.) den rund 200 Jugendlichen im Bundeshaus ins Gewissen geredet. Hinter den beiden Begriffen Schweiz und Demokratie dürfe kein Fragezeichen gesetzt werden.

Dieser Inhalt wurde am 11. November 2000 - 17:29 publiziert

Es habe ihn fast vom Stuhl gehauen, sagte Ogi laut Redetext, als er am Vorabend auf der Internetseite auf das Thema der Jugendession gestossen sei. "Schweiz und Demokratie?" habe er da gelesen und zwar mit einem Fragezeichen am Schluss.

Das politische System der Schweiz möge funny, crazy, kompliziert oder langsam sein, aber es sei in jedem Fall eine Demokratie mit einem Ausrufzeichen, sozusagen eine Success-Story.

Er als Bundespräsident reise um die Welt, um überall zu erklären dass die Schweiz und Demokratie ein Synonym seien.

Ogi gab den Polit-Freaks und zukünftigen Politikern und Politikerinnen, wie er sie bezeichnete, noch weiteres auf den Weg mit: "Vergessen Sie während ihrer ganzen Politkarriere Ihre Gefühle nicht". Wer keine Emotionen habe und keine Emotionen zeige, der scheitere auf die Dauer.

Zur neunten Eidgenössischen Jugendsession sind rund 200 Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren nach Bern gereist. Zur Vorbereitung hatten im September und Oktober in den sechs Städten Genf, Basel, Biel, Luzern, Lugano und Zürich Regionalsessionen stattgefunden.

Die Anliegen der Jugendlichen sollen wieder in Petitionen einfliessen. Darunter sind Wünsche zur Ausländerintegration, zum Wahl- und Stimmrecht sowie zur Erleichterung von Einbürgerungsverfahren.

Die Jugendsession ging am Samstag zu Ende.

swissinfo und Agenturen

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