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Ölkrise: Experte warnt vor Panikmache

Die Angst vor einer Ölkrise vom Format der siebziger Jahre ist nach Ansicht des KOF/ETH-Konjunkturforschers Bernd Schips unbegründet. Von Panikmache halte er nichts, sagte er in einem Interview mit der "SonntagsZeitung".

Dieser Inhalt wurde am 10. September 2000 - 11:27 publiziert

Die Abhängigkeit von Erdöl sei heute viel geringer, als in den siebziger Jahren, sagte Schips. Industrie, Autos und Gebäude bräuchten weniger Öl und Benzin. Dazu komme, dass das gegenwärtige Phänomen bei den Ölpreisen nicht lange anhalten werde.

Die steigenden Rohölpreise und der starke Dollar führen gemäss Schips dazu, dass er im Landesindex der Konsumentenpreise rund ein Prozent Teuerung auf Grund des Ölpreis-Anstieges registriere.

Die Nationalbank dürfe nun auf keinen Fall restriktiver werden und die geldpolitischen Zügel anziehen, rät Schips. Ansonsten könnte dies der Schweizerischen Konjunktur einen Dämpfer verpassen.

Die Teuerung auf Grund des Ölpreises sei ein externes Phänomen, das mit unserer eigenen Wirtschaft im Prinzip nichts zu tun habe. Er sei aber überzeugt, dass die Nationalbank dies richtig einschätze und diese temporäre Teuerung in Kauf nehme.

swissinfo und Agenturen

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