Navigation

Öffentliche Schulen für Kinder und Jugendliche

Keystone / Peter Klaunzer

In der Schweiz dauert die obligatorische Schulzeit elf Jahre. Gemäss Verfassung ist der Schulbesuch kostenlos ist und steht allen Kindern offen.

Dieser Inhalt wurde am 19. Mai 2022 - 17:30 publiziert

Die Zuständigkeit für die offizielle Schulzeit liegt bei den Kantonen, es gibt daher so viele unterschiedliche Schulsysteme wie Kantone – 26. Die Verfassung legt jedoch fest, dass die Kantone verpflichtet sind, die wichtigsten Ziele und Strukturen der obligatorischen Schule zu harmonisieren. Eine Mehrheit von ihnen hat ein Konkordat unterzeichnet, um sich besser zu koordinieren.

Die Schüler:innen werden ab dem vollendeten vierten Lebensjahr eingeschult. Die Grundschule dauert acht Jahre, wovon zwei Jahre auf den Kindergarten entfallen. Die Sekundarschule (Sekundarstufe I) dauert drei Jahre. Die meisten Jugendlichen haben die Schulpflicht im Alter von etwa 15 Jahren abgeschlossen.

Der Eintritt in die und der Austritt aus der obligatorischen Schule sowie der Übergang von einer Stufe zur nächsten können je nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten jedes Kindes angepasst werden.

Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder in (kostenpflichtigen) Privatschulen anzumelden, wenn die angebotene Ausbildung der öffentlichen Schule gleichwertig ist. Zuvor müssen sie bei der Gemeinde, in der sie wohnen, eine Genehmigung einholen. In fast der Hälfte der Kantone ist auf Antrag und unter bestimmten Bedingungen auch Homeschooling möglich.

Da die Schweiz ein mehrsprachiges Land ist, ist die Unterrichtssprache die Sprache der jeweiligen Sprachregion (Französisch, Deutsch, Italienisch oder Rätoromanisch). Während der Pflichtschulzeit lernen die Schülerinnen und Schüler eine zweite Landessprache sowie Englisch.

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Diskutieren Sie mit!

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?