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Nur Schnyder erfolgreich

Emmanuelle Gagliardi beim Spiel gegen Jennifer Capriati. der sie nicht gewachsen war. Keystone Archive

Während Emmanuelle Gagliardi und Marie-Gaïane Mikaelian beim WTA-Turnier in Los Angeles ausgeschieden sind, spielte sich Patty Schnyder in Helsinki in die Viertelfinals.

Dieser Inhalt wurde am 08. August 2002 - 08:22 publiziert

Die Baselbieterin Schnyder schlug am Mittwoch in der finnischen Hauptstadt die Ukrainerin Tatjana Perebinis 3:6, 6:2, 6:2. Sie trifft nun im Viertelfinal auf die Russin Swetlana Kusnezowa.

Schnyder hatte schon die Auftaktpartie in Wimbledon gegen Perebinis bestritten und 3:6, 7:6 (7:3), 7:5 gewonnen. Ihrer Viertelfinal-Gegnerin Kusnezowa (WTA 123) stand Schnyder, die als grössten Erfolg des Jahres die Finalteilnahme in Charleston aufweist, noch nie gegenüber.

Deutliche Niederlage

Zuvor war die Genferin Gagliardi in Los Angeles der als Nummer 2 gesetzten Amerikanerin Jennifer Capriati deutlich mit 1:6, 2:6 unterlegen. Gagliardi hatte dem Power-Tennis der Weltranglisten-Dritten, die seit dem Australien Open im Januar kein Turnier mehr gewonnen hat, nur wenig entgegenzusetzen.

Schon vor zwei Jahren beim ersten und bisher einzigen Duell gegen Capriati war Gagliardi chancenlos gewesen.

Seit ihrer Halbfinal-Qualifikation beim Turnier in Indian Wells (im März) kommt die 26jährige Westschweizerin nicht mehr vom Fleck. Eine Viruserkrankung hatte Gagliardi zuletzt so stark behindert, dass sie sich einen grossen Trainings-Rückstand einhandelte.

Chancenlos war auch Marie-Gaïane Mikaelian, die gegen die Luxemburgerin Anne Kremer 2:6, 2:6 verlor. Sie wurde zwar durch Rückenbeschwerden und Blasen am Fuss behindert, anerkannte aber auch, dass "Kremer nicht umsonst die Nummer 19 der Welt" sei.

Dennoch konnte Mikaelian mit ihrer Leistung nicht zufrieden sein. Sie brachte in der ganzen Partie kein einziges Servicegame durch und war auch entsprechend selbstkritisch.

Kratochvil ausgeschieden

Die Hartplatz-Turniere in Nordamerika bringen den Schweizern offensichtlich kein Glück. Nachdem Rogerer Federer ausgeschieden war, schaffte es auch Michel Kratochvil nicht weit.

Er hielt im Startsatz gegen die grosse amerikanische Hoffnung Andy Roddick zwar gut mit, verspielte dann aber bei 3:3 und eigenem Aufschlag eine 4:0-Führung. Danach war der Toronto-Finalist mit seinem Power-Tennis deutlich überlegen und verwertete nach 62 Minuten den Matchball zum zweiten Sieg im zweiten Vergleich mit Kratochvil.

Der Ostermundiger hat nun inklusive der Fünfsatz-Niederlage in Wimbledon gegen Tim Henman vier Partien hintereinander verloren. In der nächsten Woche nimmt Kratochvil in Indianapolis (USA) einen neuen Anlauf.

swissinfo und Agenturen

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