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Neue Mobiltelefonanbieter in der Schweiz

Der lukrative Schweizer Mobiltelefonmarkt ist heiss umstritten. Gleich zwei neue Anbieter wollen hier das Geschäft machen: sunrise und Tele2. Sie kooperieren mit bereits bestehenden Anbietern.

Dieser Inhalt wurde am 27. April 2000 - 09:28 publiziert

Der lukrative Mobiltelefonmarkt ist heiss umstritten. Gleich zwei neue Anbieter wollen hier das Geschäft machen: sunrise und Tele2. Sie kooperieren mit bereits bestehenden Anbietern.

Ab Juni wird die sunrise-Kundschaft über das Netz von Orange mobil telefonieren können. Tele2 bietet den Mobildienst ab Mai über das Netz von Swisscom an. Beide Anbieter lancieren Prepaid-Karten.

sunrise war bei der Versteigerung der Mobillizenz der zweiten Generation leer ausgegangen und führte bisher die Monbiltelefonie nicht in ihrem Angebot. Für die Lizenz der dritten Generation (UMTS) hat sich sunrise beworben. Die Lizenz wird erst im vierten Quartal dieses Jahres versteigert.

So lange wartet sunrise aber nicht. Das Gemeinschaftsunternehmen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und der UBS hat mit seiner Konkurrentin Orange eine Vereinbarung für den Prepaid-Bereich getroffen. Genau so macht es ab dem 1. Mai auch Tele2. Sie hat mit Swisscom eine Vereinbarung für den Wiederverkauf getroffen, sagte Swisscom-Sprecher Sepp Huber.

Swisscom übernimmt dabei den Betrieb des Netzwerkes. Tele2 übernimmt die SIM-Card-Bestellung, die Registrierung und die Aufbereitung der Rechnungsdaten. 77 Rappen im Niedertarif und 88 Rappen im Hochtarif soll das Tele2-Angebot kosten.

Bei sunrise wird Preis und Inhalt des Angebots erst anfangs Juni kommuniziert, wie es in einer Mitteilung heisst. Jedenfalls müsse das Angebot attraktiver sein als die bestehenden auf dem Markt, sagte sunrise-Sprecher Stephan Howeg.

Erste Schritte im Mobilmarkt

Für Howeg ist die Zusammenarbeit mit Orange ein erster Schritt. Sunrise schaffe so den Einstieg ins Mobilgeschäft. Ob weiterführende Kooperationen mit Orange zustande kommen werden, sei noch nicht klar. Spätestens bei der Versteigerung der Lizenz für die dritte Generation wolle man eine Kooperation mit Orange prüfen. sunrise hatte den Kontakt zu allen Mobiltelefon-Anbietern gesucht, also mit Swisscom, Orange und mit Diax.

Das Angebot von Orange sei für Sunrise am besten gewesen, sagte Howeg. Über die finanziellen Ziele im Mobilgeschäfts sagte Howeg nichts. Zu den Investitionen sagte er, dass diese nicht riesig seien.

swissinfo und Agenturen

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