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Nährwert-Analyse in Millisekunden

Betrachtet der Mensch ein Bild mit Lebensmitteln, kann er in zwei Zehntelsekunden erkennen, ob die Esswaren einen höheren oder tieferen Energie- und Fettanteil haben. Dies zeigten Wissenschafter in einer Schweizer Studie.

Dieser Inhalt wurde am 26. Januar 2009 - 11:54 publiziert

In der fächerübergreifenden Studie wurde erstmals gezeigt, welche Mechanismen im menschlichen Hirn ablaufen bei der Wahrnehmung und Auswahl von Nahrung, schrieben die Forscher und Forscherinnen der beteiligten Institute.

Es waren dies das Lausanner Universitätsspital (CHUV), die Universität Lausanne, das Centre d'Imagerie Biomedicale (CIBM) sowie das Nestle-Forschungszentrum. Die konnten zudem lokalisieren, wo genau im Hirn diese superschnelle Nährwertanalyse stattfindet.

Die Resultate trügen zum besseren Verständnis der Frage bei, wie Menschen den Nährwert von Speisen behandelten und interpretierten, erklärte Julie Hudry von Nestle-Forschungszentrum.

In der Untersuchung mussten erwachsene Testpersonen Fotografien von Speisen betrachten. Dabei wurde ihre Hirnaktivität gemessen. Die Probanden wussten nicht, dass die gezeigten Speisen in zwei Kategorien aufgeteilt waren: In Esswaren mit höherem und solche mit tieferem Fettgehalt.

Dabei zeigte sich, dass das menschliche Hirn in der Lage ist, die Esswaren in weniger als zwei Zehntelsekunden der richtigen Kategorie zuzuordnen.

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