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Museum Briner und Kern in Winterthur neu eröffnet

In Winterthur wird am Wochenende (20./21.11.) das vergrösserte Museum Briner und Kern feierlich eröffnet. Gezeigt werden vor allem Miniaturen und Gemälde alter Meister.

Dieser Inhalt wurde am 19. November 1999 - 08:21 publiziert

In Winterthur wird am Wochenende (20./21.11.) das vergrösserte Museum Briner und Kern feierlich eröffnet. Gezeigt werden vor allem Miniaturen und Gemälde alter Meister.

Seit 1970 beherbergt das Museum die Sammlung von Miniaturen und vor allem niederländische Werke des 17. Jahrhunderts, der Stiftung Jakob Briner. Nach der Neueröffnung umfasst das Museum jetzt auch die bedeutende Bildminiaturensammlung Emil S. Kern, die 1998 in den Besitz der Stadt gelangte. Die neue Sammlung umfasst rund 500 Bildminiaturen vom 16. bis 19. Jahrhundert die laut Angaben der Museumsleitung ohne weiteres neben den grossen Miniaturensammlungen in Paris, London oder New York bestehen können.

Miniaturen galten seit der Renaissance als begehrte Sammelobjekte. An europäischen Höfen hatten Maler die Aufgabe, ihre Auftraggeber so präzis wie möglich ins kleine Format zu bannen. Dabei reichte das Spektrum von einem schonungslosen Realismus bis zur idealisierenden Verklärung der Proträtierten.

Die Sammlung widerspiegelt auch die wechselnden Schönheitsideale der verschiedenen Epochen. Als wichtigste Länder der Miniaturmalerei gelten England (seit Heinrich VIII.) und Frankreich (Rokoko, Klassizismus), aber auch Österreich und die Schweiz sind in der Ausstellung gut vertreten.

Daneben werden auch einige Werke aus Deutschland, Italien, Skandinavien, den Niederlanden und Russland gezeigt. In sechs grossen Vitrinen werden insgesamt über 300 Miniaturen präsentiert. Neben der permanenten Ausstellung finden künftig auch Wechselausstellungen statt.

SRI und Agenturen

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