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"Projektoren unterwegs"

Museum? Kino? Galerie? Das Lichtspiel ist all das, aber vor allem auch ein Ort der Begegnung und Entdeckung. Als das Filmarchiv von Bern seine alte Bleibe verlassen musste, wurden die alten Projektoren zu Fuss durch die Bundesstadt transportiert. Eine "Elefanten-Parade" zur Würdigung eines Kino, das es nicht mehr gibt.

Dieser Inhalt wurde am 23. Januar 2013 - 15:27 publiziert

Der Verein Lichtspiel hat eine riesige Menge an Projektoren, Filmen, Dokumenten und Werbematerial vor dem Ruin gerettet, die aus dem Nachlass des 1998 verstorbenen Kinounternehmers und -sammlers Walter A. Ritschard stammen. Die Sammlung war in einer alten Schokoladefabrik am Rande Berns untergebracht. Inmitten des Raums, zwischen verstaubten Projektoren, wurden einem begeisterten Publikum regelmässig Filme vorgeführt.

Im Herbst 2012 musste der Verein den alten Standort verlassen. Am Umzug, der an einem Sonntag im September über die Bühne ging, beteiligten sich rund 100 Freiwillige. Sie halfen mit, die 40 Projektoren auf Holzkarren quer durch die Stadt zu bugsieren. Der Umzug wurde zu einer Art Werbetour für das Filmarchiv.

(Christoph Balsiger, Stefania Summermatter, Daniel Wihler, swissinfo.ch)

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