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Echo der Zeit

Einheitlicher Mehrwertsteuersatz?

Dieser Inhalt wurde am 24. Juni 2010 - 18:00 publiziert

6.2 Prozent, diese Zahl, soll in Zukunft für die Mehrwersteuer gelten. Statt heute drei, will der Bundesrat in Zukunft einen einheitlichen Satz für alle Bereiche. Was auf den ersten Blick einfach und logisch klingt, stösst aber auf Widerstand.

Einheitlicher Lehrplan ab 2015

Die heftigen Diskussionen rund um die Harmos-Reform in der Schule sind noch im Gange, da raufen sich die Kantone bei der Bildung bereits wieder zusammen. In vier Jahren soll für die ganze Deutschschweiz ein gemeinsamer Lehrlan auf dem Tisch liegen. 19 Kantone haben eine entsrechende Vereinbarung unterzeichnet, Uri und Baslland haben ihre Teilnahme in Aussicht gestellt. Der Sielraum der Kantone wird allerdings nach wie vor sehr gross sein.

Swissmen Jahresversammlung: Euro und Export

Am Industrietag des Maschinen- und Metallbauverbands Swissmem gab vor allem auch der sinkende Euro-Kurs zu reden. Er belastet die Schweizer Exorteure und ganz besonders die kleineren Exortunternehmen.

Proteste gegen die Rentenreform in Frankreich

Der Streik- und Protesttag gegen die Rentenreform in Frankreich war laut den Gewerkschaften ein voller Erfolg. Gegen zwei Millionen Franzosen gingen nach ihren Schätzungen auf die Strasse. Der Protest zeigt: Viele Franzosen wollen die gelante Erhöhung des Rentenalters auf 62 Jahre nicht hinnehmen.

Regierungswechsel in Australien

Es waren die dramatischsten Stunden der jüngeren australischen Geschichte. Am Donnerstag ernannte die Labour-Partei in einer Sondersitzung Julia Gillard zur Parteichefin und Premierministerin. Der Bisherige Kevin Rudd ist abgesetzt.

Wo steht Libyen wirtschaftlich?

Max Göldi ist in Sicherheit, man kann sich wieder freier äussern über Libyen. Das tut etwa die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die dem Land eine miserable Note ausstellt, was Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit betrifft. Wie aber sieht es wirtschaftlich aus? Dazu ein Gesräch mit Kristina Bergmann, NZZ-Journalistin in Kairo.

Tristezza - für Italien ist die Fussball-WM vorbei

Die italienische Nationalmannschaft ist an der WM ausgeschieden. Das letzte mal war das noch ziemlich anders. Da wurde man noch Weltmeister. Man erinnert sich an das legendäre Finale gegen Frankreich. In welchem nicht eine fussballerische Delikatesse, sondern der «cou de boule», Kofstoss von Zidane gegen Materazzi in Erinnerung blieb.

Was haben die Kanadier besser gemacht?

Wenn sich in Toronto die Führer der G8-Staaten zu ihrem jährlichen Gifel versammeln, sind die meisten von ihnen schwer angeschlagen. Die Umfragewerte zuhause sind im Keller, die Wirtschafts- und Finanzkrise ist längst nicht ausgestanden. Richtig zuversichtlich kann nur der Gastgeber sein, Kanadas Premierminister Stehen Harer. Sein Land hat die Krise von allen am besten überstanden. Der Staat musste weder Banken noch andere Firmen retten. Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit sinkt, der Staatshaushalt ist im Lot.

Kanada als Vorbild der Finanzmarktregulation

Keine einzige kanadische Bank musste gerettet werden. Denn die Regulierer sind schon lange streng und die Banken risikoscheu. Alles Eigenschaften, für die Kanada im Vorfeld der Krise belächelt wurde. Seit der Krise hat sich der Blickwinkel verändert. Kanadas vermeintlich langweiliges Bankensystem könnte vielleicht sogar als Blauause dienen für die globalen Reformen, die im Kreis der G-20 diskutiert werden.

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