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Echo der Zeit

Die dunklen Geschäfte der Vatikan-Bank - der Papst geht in die Offensive

Dieser Inhalt wurde am 30. Dezember 2010 - 18:00 publiziert

Das Oberhaut der katholischen Kirche beschäftigt sich zum Jahresende mit sehr weltlichen Dingen. Past Benedikt XVI. reagiert auf Geldwäscherei-Vorwürfe gegen die Vatikan-Bank und will das Finanzsystem des Kirchenstaates strenger regulieren. Er hat unter anderem eine Behörde zur Kontrolle von Finanzgeschäften gegründet und Richtlinien gegen Geldwäsche erlassen.brbrIllegale Finanzgeschäfte im Kirchenstaat: darüber reden wir gleich mit einem Wirtschaftsjournalisten in Rom.brZunächst die Fakten im Beitrag von ARD-Mann Tilmann Kleinjung.

Urteil im Vergewaltigungsprozess gegen Moshe Katsav

Es ist ein vernichtendes Urteil, das die Richter des Tel Aviver Gerichts über den früheren israelischen Staatsräsidenten Moshe Katsav srachen. Zweimal habe Katzav eine weibliche Angestellte vergewaltigt und zwei weitere Frauen sexuell belästigt und genötigt. Dabei habe er sein Amt als Minister beziehungsweise säter als Präsident missbraucht.

Korruption in China

Die chinesische Regierung hat ihr erstes Weißbuch zur Korrution herausgegeben. In der Liste von Transarency International rangiert China unter 180 Ländern an 79. Stelle. Fälle von Korrution und Gewalt bewegen die chinesischen Bürger immer mehr.

Lukrative Erfindung: Die Wissenschaft geht leer aus

Der Verkauf von Mobiltelefonen floriert und der Weihnachtsverkauf hat den Umsatz zusätzlich angekurbelt. Vor allem verkauft werden Smarthones und die sind immer raffinierter. Das schafft technische Probleme. Die Daten stauen sich im Netz, und die Batterien der Handys sind vielfach zu schwach. Ein Forscherteam an der ETH Zürich zeigt einen Ausweg auf. Eine lukrative Erfindung für die Branche, aber kein gutes Geschäft für die Wissenschaft.

Nur Revolutions-Romantik oder eine intellektuelle Zeitbombe?

Seit diesem Herbst diskutieren die deutschen Medien heftig eine Schrift, die hier bei uns kaum wahrgenommen wurde. Sie heisst «Der kommende Aufstand» und stammt von einer anonymen französischen Autorengrue, die für Revolte durch Sabotage wirbt. Nach der ersten Publikation im Jahr 2007 in Frankreich zirkulierte das Pamhlet bald schon im Internet. Im Setember erschien es nun im deutschen Verlag Edition Nautilus.

Jahresend-Serie «Objekte der Begierde»: Die Parabolantennen in Chile

Das Ding ist rund, es hat einen Durchmesser von einem halben Meter und es weckt in Südamerika die Begehrlichkeit der grossen Massen. Beliebt ist die Parabolschüssel, weil sie für Millionen von Latinos so etwas ist wie das Tor zur Welt und der Resonanzkasten ihrer Sehnsüchte und Illusionen. Die Antenne lässt die weniger Privilegierten als Zaungäste ein bisschen teilhaben am Dasein der Schönen, Reichen und Exzentrischen.

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