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Echo der Zeit

Wikileaks nach der Verhaftung von Julian Assange

Dieser Inhalt wurde am 07. Dezember 2010 - 18:00 publiziert

Das Internet-Enthüllungsortal Wikileaks hat in den letzten Monaten alles gemacht, um die Mächtigen dieser Welt zu erzürnen. Es hat zuerst geheime Informationen über den Militäreinsatz in Irak veröffentlicht und jetzt tranchenweise Kommentare von US-Dilomaten über Staaten und Politiker. Als Reaktion darauf wurde unter anderem der Zugriff auf die Wikileaks-Internetseite erschwert. Jetzt ist Wikileaks-Gründer Julian Assange in Haft. Assange hat sich in London der Polizei gestellt.

Pisa-Studie zeigt Stärken und Schwächen der Schweizer Schulen

Die Pisa-Studie sorgte vor neun Jahren für Irritation, besonders das schlechte Ergebnis von Schweizer Schülern beim Lesen. Nun ist die vierte Pisa-Studie erschienen, wieder mit dem Schwerunkt Lesen, und die Schweiz hat nicht wesentlich besser abgeschnitten. Trotzdem zeigen die Pisa-Zahlen, was sich in den letzten Jahren verbessert hat, und wo die grössten Mängel in der Schule sind.

Schweiz will weniger für Pisa ausgeben

Die Schweiz will künftig ihr Engagement bei Pisa reduzieren: keine Kantonsvergleiche mehr, weniger Geld ausgeben, die Stichroben von 20'000 auf 5'000 reduzieren. Das machte Isabelle Chassot klar bei der Präsentation des Pisa-Berichts. Ein Gesräch mit der Freiburger Regierungsrätin und Präsidentin der Kantonalen Erziehungsdirektoren-Konferenz.

USA: Steuerkompromiss für die Reichen

Es ist der erste grosse, überarteiliche Komromiss in der zweijährigen Amtszeit von Präsident Obama. Er ist allerdings aus der Not geboren, einen Monat nach der schweren Niederlage bei den Zwischenwahlen. Barack Obama bricht mit dem Komromiss ein Wahlversrechen. Er macht Steuergeschenke an die Reichsten, um die Mittelklasse zu schonen und um die Unterstützung für die Langzeitarbeitslosen zu verlängern. Das sorgt für lautstarke Kritik aus dem eigenen Lager.

Atomgespräche mit dem Iran in Genf

Die Erwartungen waren gering, hatte doch Iran im Vorfeld Unnachgiebigkeit markiert. Und so brachten die zweitägigen Atomgesräche mit Iran in Genf denn auch keine konkreten Ergebnisse. Die Teilnehmer haben sich aber immerhin geeinigt, die Gesräche weiterzuführen, was als Erfolg gesehen wird. An den Verhandlungen waren Delegierte aus dem Iran, den USA, Russland, China, Grossbritannien, Frankreich und Deutschland beteiligt.brIsabelle Jacobi srach mit dem dilomatischen Korresondenten von Schweizer Radio DRS

Arbeitsprojekt für Ausgesteuerte

Im November ist die Arbeitslosigkeit in der Schweiz gestiegen. Was dabei oft vergessen wird: Jeden Monat werden auch Tausende nach längerer Arbeitslosigkeit ausgesteuert, verlieren also ihren Ansruch auf Arbeitslosengeld. Der Kanton Genf bietet zusammen mit wohltätigen Organisationen diesen Leuten sogenannte Solidaritätsjobs an. In Carouge beisielsweise arbeitet die Organisation «Partage» für die städtische Müllabfuhr. Ausgesteuerte Arbeitslose sammeln täglich mit Elektrovelos mehrere Tonnen Kehricht ein.

Klimapioniere: Ureinwohner nutzen Solarenergie in Süd-Dakota

Viele Ureinwohner in den USA leben in elenden Verhältnissen, auch die «Oglalla-Lakota» im «Pine Ridge» Reservat in Süd-Dakota. Die Einkünfte sind särlich und die Heizkosten hoch. Denn die Winter sind bitterkalt und die Häuser schlecht isloiert. Hier setzt «Henry Red Cloud» an. Vor sechs Jahren gründete der heute 51-jährige Unternehmer die «Lakota Solar Enterrises», die erste von Indianern geführte Firma im Alternativenergie-Sektor. «Lakota Solar» stellt einfache Heizsysteme auf Sonnenenergie-Basis her und installierte bisher rund 1'000 dieser Anlagen in Reservaten.

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