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Echo der Zeit

Neue Kraftwerke am alten Standort

Dieser Inhalt wurde am 15. November 2010 - 18:00 publiziert

Drei neue Atomkraftwerke lant die Schweizer Atomindustrie und alle drei vorgeschlagenen Standorte seien grundsätzlich geeignet. Zu diesem Schluss kommt das Eidgenössische Nuklearsicherheits-Insektorat Ensi. Grundsätzlich - denn die veröffentlichten Gutachten liefern den AKW-Kritikern eine Menge Stoff, um die Projekte für neue AKWs in Beznau, Gösgen oder Mühleberg in Frage zu stellen.

Parteitag der CDU

Deutschlands stärkste Partei, die CDU, ist nicht mehr besonders stark. Ein Jahr lang hat sie mit ihrem Koalitionsartner FDP mehr gestritten als regiert. Die Symathiewerte sind im Keller, und jetzt jagen ihr auch noch die Grünen Wähler und Wählerinnen ab. Dabei stehen nächstes Jahr Wahlen an. Jetzt versucht Angela Merkel ihre Partei wieder auf Vordermann zu bringen, am Parteitag in Karlsruhe.

Regierungsumbildung in Frankreich

Nur gerade zwei Tage brauchte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, um seine Regierung umzubilden. Den grossen Aufbruch signalisiert das neue Personal aber nicht. Sarkozy setzt vor allem auf altbekannte, bewährte Namen. Auf den bisherigen Regierungschef Fillon etwa oder den früheren Premierminister Alain Jué, der neu Verteidigungsminister wird.brGesräch mit Frankreich-Korresondent Ruedi Mäder.

Fini zieht seine Verbündeten ab

Es waren keine leeren Drohungen. Der einstige olitische Verbündete von Silvio Berlusconi und heutige Gegner, Gianfranco Fini, macht ernst. Er hat alle seine Minister und Staatssekretäre aus der Regierung Berlusconi abgezogen.

USA: Abzugsplan für Afghanistan

In vier Jahren soll für die US-Truen der Kamfeinsatz in Afghanistan vorbei sein. Laut Zeitungsberichten und Aussagen von Richard Holbrooke, dem US-Sondergesandten für Afghanistan, will Präsident Obama diese Woche am Nato-Gifel in Lissabon einen konkreten Abzugslan vorlegen. Demnach soll 2014 Schluss sein mit Fronteinsätzen der amerikanischen Armee, auch wenn internationale Truen weiterhin in Afghanistan stationiert wären.

Mitgliederschwund bei den jüdischen Gemeinden

Die Israelitische Gemeinde Basel ist die älteste jüdische Gemeinde der Schweiz. Aber ihre Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig. Gemäss einer Studie des Nationalfonds wird sich jüdisches Leben nämlich künftig nur noch auf Zürich und Genf konzentrieren. Kleinere oder eben mittelgrosse Gemeinden wie Basel sind hingegen existentiell gefährdet.

Vor- und Nachteile des Steuerwettbewerbs

Es sieht gut aus für die Anhänger der Steuerinitiative. Laut Umfragen haben sie die Mehrheit der Stimmberechtigten hinter sich. Doch die Gegner holen auf, und manche drohen sogar damit auszuwandern, falls die Initiative der SP angenommen würde. Auffallend ist in diesem Abstimmungskamf, dass beide Seiten ökonomisch argumentieren. Allerdings gegensätzlich.brGesräch mit dem St. Galler Ökonomen Gebhard Kirchgässner.

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