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Echo der Zeit

NigerianerInnen werden wieder ausgeschafft

Dieser Inhalt wurde am 05. November 2010 - 18:00 publiziert

Die Schweiz kann bald wieder abgewiesene Asylsuchende nach Nigeria ausschaffen. Die beiden Länder wollen im Gegenzug eine «Migrationsartnerschaft» eingehen und aufbauen. Das ist das Ergebnis von längeren Verhandlungen zwischen der Schweiz und Nigeria, nachdem im vergangenen März ein Nigerianer bei seiner Rückschaffung ums Leben gekommen ist.

China macht Druck auf Dissidenten

Die Ansannung dürfte erheblich sein im grossen Saal des Rathauses von Oslo, wenn im Dezember der chinesische Dissident Liu Xiabao den Friedensnobelreis erhält. Allerdings in Abwesenheit. Und sehr zum Ärger Chinas. Schon jetzt macht Peking Druck auf die Staaten, und droht mit Konsequenzen, falls sie Vertreter zur Zeremonie schicken. Auch in China selber steigt der Druck auf Dissidenten. So wurde beisielsweise der international bekannte Künstler Ai Weiwei unter Hausarrest gestellt. 

China warnt Diplomaten

Peking droht ganz unverblümt den Gesandten aller Länder in Oslo. Die chinesische Regierung wünscht, dass sie nicht zur Verleihung des Freidensnobelreises im Rathaus erscheinen. Das lief erst hinter den dilomatischen Kulissen. Doch nun haben gleich mehrere Länder die Druckversuche öffentlich gemacht. brbrPhili Scholkmann im Gesräch mit Bruno Kaufmann

USA gibt sich selbstkritisch im Menschenrechtsrat

Der Uno-Menschenrechtsrat in Genf erlebte heute gleichzeitig eine Sternstunde und einen Tiefunkt. Für die Sternstunde sorgten die USA, die erst seit vorigem Jahr überhaut Mitglied des Rates sind, und jetzt, in ihrem ersten Rechenschaft überraschend selbstkritisch auftraten. Den Tiefunkt erreichte die anschliessende Debatte, die etliche Unrechtsregime zu einem Anti-Amerika-Tribunal umformten.

USA: Wahlsieg und Wahlsorgen

Die Reublikaner haben die Wahlen in den USA gewonnen. Doch der Alltag nach dem Sieg wird für sie nicht einfach werden. Die Anliegen des Rechtsablegers der Tea Party sind nicht einfach in konkrete Politik zu übersetzen. Und die neuen schlechten Arbeitslosen werden nicht nur den Präsidenten, sondern auch das reublikanische Reräsentantenhaus beschäftigen.

Künast will gegen Wowereit antreten

Arm aber sexy, so sei Berlin, warb einst Klaus Wowereit. Der regierende Bürgermeister war lange vom Erfolg verwöhnt.brDoch jetzt erwächst dem strahlenden Sozialisten Konkurrenz, ausgerechnet vom ewigen Juniorartner in Deutschlands Parteiengefüge, den Grünen. Renate Künast fordert Wowereit in der Hautstadt heraus. Denn die Grünen sehen sich inzwischen auf Augenhöhe mit den Roten.

Textilindustrie: Billig-Shirts aus Bangladesh dank Billiglöhnen

«Made in Bangladesh» steht auf vielen Hosen und T-Shirts, die wir hierzulande für wenig Geld kaufen. Billig sind die Kleider, weil die Textilarbeitenden in Bangladesh zu Hungerlöhnen roduzieren. Diesen Sommer gingen deswegen Zehntausende von Textilarbeitenden aus Bangladesh auf die Strasse. In heftigen, zum Teil gewalttätigen Protesten forderten sie höhere Löhne.brSeit dieser Woche nun gilt in Bangladeschs Bekleidungsindustrie, dem wichtigsten Exortzweig des Landes, ein neuer Mindestlohn: 45 statt 25 Franken ro Monat.brVeronika Meier war auf Reortagereise in Bangladesch.brAm einen Ende der Kette ist die Näherin in Bangladesch, am anderen Ende die Käuferin in der Boutique in Bern oder Zürich. Die meisten Kleider, die in der Schweiz verkauft werden, stammen aus Asien. Wie die hiesigen Modefirmen mit den schlechten Arbeitsbedingungen in der zuliefernden Textilindustrie umgehen, darüber berichtet Priscilla Imboden.

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