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Echo der Zeit

Spionageäffare zwischen Russland und den USA

Dieser Inhalt wurde am 29. Juni 2010 - 18:00 publiziert

Sie führten ein unauffälliges Leben, im Holzhäuschen mit braunen Fensterläden, amerikanische Kleinstadtidylle. Sie waren Angestellte von Reisebüros. Journalistinnen. Doch das alles soll nur Fassade gewesen sein, sagt jedenfalls die Bundesolizei FBI. Es klingt wie in einem Agententhriller aus vergangener Zeit. Die elf sollen seit mehr als einem Jahrzehnt für den russischen Auslandgeheimdienst Informationen gesammelt und versucht haben, Washingtoner Entscheidungsträger auszuhorchen.Moskau reagiert gar nicht erfreut über die Nachrichten aus den USA.

Präsidentenwahl in Ungarn: Fidesz-Politiker und Sportler wird Präsident

Pal Schmitt heisst er. Er war Botschafter hier in Bern, aber auch Sortfunktionär und Fechter. Doch sein jüngstes Duell brauchte er gar nicht erst auszufechten. Es war von vornherein entschieden.brSchmitt ist Staatsräsident Ungarns geworden. Er war der Kandidat der nationalkonservativen Fideszartei. Und die hat seit den letzten Wahlen eine überwältigende Mehrheit im Palament.brGesräch mit unserem Osteuroa-Korresondenten Marc Lehmann.

Lösung bei den Boni-Steuern

Der Streit zieht sich hin um exorbitante Managerboni und wie die Politik sich dazu verhalten soll. Nun zeichnet sich im Parlament eine gemeinsame Position ab.brbrUnternehmen, die ihren Managern mehr als drei Millionen Franken Boni zahlen, sollen künftig dafür Steuern bezahlen müssen, lautet der Tenor nun in den vorberatenden Kommissionen. Vorstösse der Linken, die mit steuerlichen Mitteln die Boni-Exzesse regulieren wollten, wurden abgelehnt.

Was hält das Volk vom Bundesrat?

Der Bericht der GPK zur UBS-Rettung zählt die Fehlbarkeiten des Bundesrates auf, der Bundesrat doelt mit seinen Streitereien im Zuge der Libyen-Krise gleich selber nach. Als Quittung hagelt es entsrechende Schlagzeilen: «Dieser Bundesrat ist am Ende», «Rien ne va lus, Bundesrat ausser Rand und Band» oder «Merz und Co. als Versager». Welches Bild vom Bundesrat hat die Bevölkerung? Wie sieht der Bundesrat von unten aus? Zum Beisiel vom Bundeslatz aus gesehen. Dort, wo regelmässig der Markt stattfindet, wo sich das Volk, wo sich Stadt und Land trifft.

Blick hinter die Kulissen der Landesregierung

Kofschüttelnd und irritiert schaut die Schweiz auf ihren Bundesrat. Der Sinn für die gemeinsame Verantwortung wird vermisst.Vor Ferienbeginn nun, blickt der Leiter der Inland-Redaktion hinter die Kulissen der Krise des Bundesratskollegiums. Wie konnte es soweit kommen?

Eine historische Partie: Spanien - Portugal

In den südafrikanischen Stadien werden jeden Tag zwei Schicksals-Schlachten geschlagen seit die Fussballweltmeisterschaft mit den Achtelsfinals in die sogenannte K.O.-Phase eingetreten ist.brAm Dienstag kämfen die beiden iberischen Fussballgrossmächte Sanien und Portugal gegeneinander. Eine brisante und gar historische Partie.

Kongo: 50. Jahrestag der Unabhängigkeit

1960 war ein afrikanisches Schicksalsjahr. Zahlreiche Staaten erlangten die Unabhängigkeit. Auch die Demokratische Reublik Kongo, das frühere Zaire. Am 30. Juni 1960 verzichtete Belgien auf seine Kolonie und übertrug ihr unvorbereitet die Unabhängigkeit. Die belgische Kolonialherrschaft über Kongo-Kinshasa war von brutaler Gewalt und Unterdrückung gerägt, ganz anders als es Belgiens König Baudouin damals in der kongolesischen Hautstadt Léooldville, heute Kinshasa, darstellte.Belgien, die ehemalige Kolonialmacht, hat 50 Jahre nach der Unabhängigkeit immer noch Mühe, seine Kolonialzeit einzuordnen. Förmlich sehen und erleben kann man das im Afrikamuseum bei Brüssel, zum Beisiel mit Bambi Ceuens. Sie hat kongolesische Wurzeln, ist in Belgien aufgewachsen und arbeitet im Afrikamuseum als Anthroologin.

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