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Marcel-Benoist-Preis erstmals an eine Frau

Die Mikrobiologin Françoise Gisou van der Goot erhält als erste Frau den Marcel-Benoist-Preis. Die Benoist-Stiftung unter Vorsitz von Bundesrat Pascal Couchepin zeichnet die Professorin der ETH Lausanne für ihre Arbeit über die Toxine bei bakteriellen Infektionen aus.

Dieser Inhalt wurde am 12. Oktober 2009 - 13:51 publiziert

Es ist das erste Mal, dass der seit 1920 jedes Jahr vergebene und mit 100'000 Franken dotierte Marcel-Benoist-Preis an eine Frau geht, wie das Eidgenössiche Departement des Innern (EDI) am Montag mitteilte. Im vergangenen Jahr erhielt der Ökonom Ernst Fehr von der Universität Zürich die auch "Schweizer Nobelpreis" genannte Auszeichnung.

Gisou van der Goot konzentriert sich bei ihrer Forschung auf eine Waffe, die Bakterien bei einer Infektion einsetzen: die Herstellung von Giftstoffen, welche bestimmte Funktionen der Wirtszelle beeinflussen, umgehen oder lähmen.

Die Niederländerin Gisou van der Goot promovierte in molekularer Biophysik an der Universität Paris. Später lehrte sie an der Universität Genf, bevor sie der ETH-Rat 2006 zur ordentlichen Professorin für Mikrobiologie an der ETH Lausanne ernannte.

Couchepins Nachfolger Didier Burkhalter wird der Preisträgerin die Auszeichnung am 24. November an einer öffentlichen Feier an der ETH Lausanne überreichen.

swissinfo.ch und Agenturen

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