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Listeriose-Alarm: Keine verdächtigen Produkte mehr auf dem Schweizer Markt

Listeriose-verdächtige Produkte des französischen Wurstherstellers Coudray sind vom Schweizer Markt verschwunden. Die Kantonschemiker der Kantone Waadt und Genf haben am Montag (10.01.) entsprechende Kontrollen durchgeführt, wie das BAG mitteilte.

Dieser Inhalt wurde am 10. Januar 2000 - 13:56 publiziert

Listeriose-verdächtige Produkte des französischen Wurstherstellers Coudray sind vom Schweizer Markt verschwunden. Die Kantonschemiker der Kantone Waadt und Genf haben am Montag (10.01.) entsprechende Kontrollen durchgeführt, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte.

Die so genannten “Rilletes”-Würste, ein Aufstrich aus Gänse-oder Schweinefleich, waren nur in die beiden Westschweizer Kantone eingeführt worden. Ein Drittel der Ware blieb zudem in den Lagern des Importeurs, hiess es beim BAG auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Am Montag prüften die Kantonschemiker in den rund ein Dutzend betroffenen Metzgereien, ob die Rilletes zurückgezogen wurden. “Sie fanden nichts im Verkauf, was uns beruhigt hat”, sagte BAG-Sprecherin Sabine Kraut auf Anfrage.

Das BAG wartet nun auf die Analysen der kantonalen Labors, um zu erfahren, ob die verdächtigen Produkte tatsächlich mit Bakterien verseucht sind. Das Bundesamt ruft Personen, die Rilletes dieser Marke konsumiert haben, dazu auf, bei Fieber ihren Arzt aufzusuchen.

In Frankreich starben zwei Personen, nachdem sie aller Wahrscheinlichkeit nach Produkte der Firma Coudray gegessen hatten. Eine dritte Person ist im Koma und drei weitere wurden ebenfalls vergiftet. Die französischen Gesundheitsbehörden haben am Freitag (07.01.) europaweit einen Listeriose-Alarm ausgelöst.

SRI und Agenturen

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