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Lidl drängt auf Schweizer Markt

Der deutsche Discounter Lidl hat am Donnerstag seine ersten Filialen in der Schweiz eröffnet. Durch Lidls Markteinstieg dürfte sich der Konkurrenzkampf im Schweizer Detailhandel weiter verschärfen.

Dieser Inhalt wurde am 19. März 2009 - 13:57 publiziert

Andreas Pohl, Chef von Lidl Schweiz, sagte bei der Eröffnung der Filiale in Winterthur: "Wir hoffen, dass die Schweizer uns als Alternative zum bisherigen Angebot annehmen."

Die Preise von Lidl sind laut Pohl etwa gleich wie beim deutschen Discounter Aldi. Vor allem bei den Eigenmarken bewege man sich etwa auf dem selbem Niveau.

Aldi hatte seine ersten Filialen in der Schweiz vor vier Jahren eröffnet und betreibt mittlerweile dutzende Läden.

Bemerkbar macht sich der Kampf insbesondere bei den Preisen für Markenartikel. Bereits im Januar lancierte der Grossverteiler Coop eine Preisoffensive. Die Migros zog kurz darauf nach.

Bei der Eröffnung der ersten Lidl-Filialen waren auch die Gewerkschaften vor Ort, die sich ein Bild der Arbeitsbedingungen machen wollten.

Laut Syna-Zentralsekretär Carlo Mathieu ging es insbesondere auch darum, ob Lidl die Angestellten mit Kameras überwache, was in Deutschland zu einem Skandal geführt hatte. Dies sei in der Schweiz aber offenbar nicht der Fall.

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