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Libyen gegen Einmischung von Drittstaaten

In der Krise zwischen der Schweiz und Libyen sind Vermittlungsversuche von Dritten ergebnislos geblieben. Dies sagte Bundesrätin Micheline Calmy-Rey am Samstag in einem Interview der Zeitung Le Matin.

Dieser Inhalt wurde am 17. Oktober 2009 - 11:48 publiziert

Libyen habe von Anfang an den klaren Wunsch geäussert, dass diese Angelegenheit wegen der familiären Aspekte auf bilateralem Weg behandelt werden müsse. Viele Staaten hätten sich der Schweiz genähert, und die Schweiz habe auch andere Partner kontaktiert. Die Versuche Dritter, zu vermitteln, seien aber ohne Resultat geblieben.

Auf die Frage, ob die Schweiz also auf sich allein gestellt sei, sagte die Aussenministerin: "Das habe ich nicht gesagt." In den vergangenen Tagen war darüber spekuliert worden, ob Calmy-Rey bei ihrem Treffen mit Hillary Clinton am Samstag letzter Woche in Zürich um Unterstützung der USA in der Libyen-Krise ersucht habe.

Zur Frage, ob die Schweiz beim Ablauf von ursprünglich vorgesehenen Fristen für die Normalisierung der Beziehungen nächste Woche den Ton verschärfen werde, sagte die Aussenministerin, man müsse nun Bedenkzeit gewähren. Und diese müsse von Schweigen begleitet sein.

Calmy-Rey bestritt zudem Differenzen zwischen ihrem Departement und jenem von Bundespräsident Hans-Rudolf Merz.

swissinfo.ch und Agenturen

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