Navigation

Konjunkturabschwung verschärft sich

Die weltweite Wirtschaftskrise hinterlässt in der Schweiz tiefe Spuren: Laut der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) steckt die Wirtschaft in einer Rezession. Die hiesigen Unternehmen rechnen mehrheitlich mit einem Rückgang der Nachfrage.

Dieser Inhalt wurde am 06. Februar 2009 - 14:22 publiziert

Die Konjunktur in der Schweiz hat sich lat der KOF-Konjunkturumfrage, die am Freitag veröffentlicht wurde, im Schlussquartal 2008 deutlich abgeschwächt.

Besonders unbefriedigend war die Entwicklung in der Export-Industrie, im Grosshandel und bei den Banken.

In keinem Sektor rechnen die befragten Unternehmen mit einer Zunahme der Nachfrage. In der Industrie, im Projektierungssektor, im Baugewerbe, bei den Banken wie auch im Gastgewerbe werde "sogar ein ausgeprägter Nachfragerückgang" befürchtet.

Nur im Detailhandel und im Bereich Verkehr, Kommunikation, wirtschaftliche und persönliche Dienstleistungen dürfte sich die Nachfrage auf dem erreichten Niveau stabilisieren, teilte die KOF weiter mit.

Aufgrund dieser Umfrageresultate sei davon auszugehen, dass das Bruttoinlandprodukt der Schweiz im vierten Quartal 2008, wie von der KOF prognostiziert, gegenüber dem Vorquartal gesunken ist. Im ersten Halbjahr 2009 müsse sogar "mit deutlich negativen Wachstumraten gerechnet werden".

Die Finanzkrise zeigt sich auch bei den Firmenkursen: Gemäss der Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet (D&B) meldeten im Januar 375 Firmen Konkurs an - so viele wie noch nie in diesem Monat

Artikel in dieser Story

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Diskutieren Sie mit!

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?