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Kaum Konsequenz in Umweltfragen

Nur wenige Parlaments-Mitglieder, die sich der Wiederwahl stellen, haben während der auslaufenden Legislaturperiode in Umweltfragen konsequent ja oder nein gestimmt.

Dieser Inhalt wurde am 14. August 2003 - 17:21 publiziert

11 Parlamentarier stimmten konsequent für Umweltanliegen, 16 entschieden sich immer dagegen.

Die Mehrheit der Parlamentarier und Parlamentarierinnen sei keiner dieser beiden Gruppen zuzuordnen, schreibt die Kontaktstelle Umwelt (KSU), die bei 31 umweltpolitischen Vorlagen das Abstimmungsverhalten der wiederkandidierenden Parlaments-Mitglieder untersucht hat. Die Mehrheit zeige ein unterschiedliches Abstimmungsverhalten.

CVP grösste Bandbreite

Die grössten Unterschiede weise die CVP-Fraktion auf. Dort befinden sich ausgesprochen umweltfreundliche Parlamentarier, aber auch wenig umweltengagierte Leute. So stimmte der Walliser Odilo Schmid 27 Mal für Umweltanliegen und der Obwaldner Adrian Imfeld nur zweimal.

Die meisten Mitglieder der FDP-Fraktion und der Liberalen Fraktion stimmten nur in vereinzelten Fällen für die Umwelt, wie die KSU schreibt.

Auch die grosse Mehrheit der SVP-Fraktion stimmte nur in vereinzelten Fällen dafür. Doch gab es auch dort Ausnahmen: Der Bündner Hansjörg Hassler stimmte 14 Mal für Umweltanliegen.

SP mehrheitlich dafür

Fast durchwegs für Umweltanliegen stimmten die Mitglieder der SP-Fraktion, heisst es weiter. Alle Mitglieder der Grünen Fraktion befänden sich in der Spitzengruppe, die mindestens in 29 von den 31 Abstimmungen für die Umwelt gestimmt hätten.

Die linke Partei der Arbeit, PdA war ebenfalls in den meisten Fällen für Umweltanliegen.

Durchwegs gegen Umweltanliegen stimmten die Mitglieder der Lega. Nur vereinzelt dafür stimmten die Vertreter der Schweizer Demokraten, wie die KSU weiter schreibt.

Hinter der KSU stehen die Umweltorganisationen WWF Schweiz, Greenpeace Schweiz, Pro Natura, Verkehrsclub der Schweiz (VCS) und Equiterre.

swissinfo und Agenturen

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