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JPMorgan schafft dank Investmentbanking wieder Milliardengewinn

Dieser Inhalt wurde am 15. Januar 2010 - 13:30 publiziert

NEW York (dpa) - Der Finanzkonzern JPMorgan hat seine Spitzenstellung in der US-Bankenwelt erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Unterm Strich verdiente JPMorgan im abgelaufenen Jahresviertel 3,3 Milliarden Dollar, wie das Institut am Freitag in New York mitteilte. Nach dem Schlussspurt am Jahresende winken den Mitarbeitern nun dicke Boni. Dennoch gab die Aktie vorbörslich nach.
Mit seinen Zahlen übertrifft der Konzern die bereits hochgesteckten Erwartungen der Experten. Vor einem Jahr, zum Höhepunkt der Finanzkrise, war der Gewinn von JP Morgan noch auf 702 Millionen Dollar abgeschmolzen. Doch das Institut berappelte sich schnell und schrieb schon im ersten Quartal 2009 wieder einen Milliardengewinn.
Damit hat JP Morgan die Finanzkrise besser verkraftet als die Konkurrenz. In der Heimat kann sich nur noch die Investmentbank Goldman Sachs mit dem Konzern messen. Gewinnbringer ist auch bei JPMorgan ein ums andere Mal das Investmentbanking. Der Geldhunger von Staaten und Konzernen lässt insbesondere das Geschäft mit Anleihen florieren.
Das Privatkundengeschäft rutschte dagegen wegen hoher Kreditausfälle in die roten Zahlen. "Wir bleiben vorsichtig", sagte Bank-Chef Jamie Dimon. Für faule Kredite legte die Bank im Schlussquartal weitere 1,9 Milliarden Dollar zurück./das/DP/gr

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