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Hotelkette Hilton gibt in Spionagefall klein bei

Dieser Inhalt wurde am 23. Dezember 2010 - 14:50 publiziert

NEW YORK (awp international) - Die zwei grossen Hotelketten Starwood und Hilton haben einen Spionagefall, der die ganze Branche in Atem gehalten hatte, aus der Welt geschafft. Ein aussergerichtlicher Vergleich hat den Frieden wieder hergestellt. Allerdings musste Hilton dabei weitreichende Zugeständnisse machen. "Hilton bedauert die Umstände des Streits", sagte Konzernchef Christopher Nassetta in einer Mitteilung.
Starwood hatte Hilton vorgeworfen, mehr als 100.000 Dokumente über eine erfolgreiche neue Hotelmarke gestohlen zu haben. Hilton darf nun nach Angaben des "Wall Street Journal" vom Donnerstag zwei Jahre lang keine vergleichbare noble Lifestyle-Marke etablieren. Das ist insofern bitter, als die Übernachtungszahlen nach dem Einbruch in der Wirtschaftskrise gerade wieder steigen.
Starwood hatte die Hilton-Chefetage der Mitwisserschaft bezichtigt und eine Klage angestrengt. Die Staatsanwaltschaft in Manhattan ermittelt seit etwa einem Jahr. Die beiden Unternehmen zählen zu den grössten Hotelkonzernen der Welt. Zu Hilton gehört unter anderem noch das berühmte Waldorf Astoria. Starwood betreibt Häuser wie Sheraton, Westin oder Le Meridien./das/DP/edh

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