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Henkel legte Preisabsprachen in Tschechien offen

Dieser Inhalt wurde am 21. Februar 2011 - 19:38 publiziert

PRAG/DÜSSELDORF (awp international) - Konsumgüterhersteller haben in Tschechien Preisabsprachen für Waschmittel, Weichspüler und Spülmittel getroffen. Die Firmen Henkel und Procter & Gamble sollen sich in den Jahren von 2000 bis 2004 untereinander abgesprochen haben. Reckitt Benckiser beteiligte sich nur zwischen 2000 und 2002 an den illegalen Vereinbarungen. Das teilte eine Sprecherin des Kartellamts in Brünn (Brno) am Montag mit.
Das nationale Kartellamt UOHS hat eine Strafe in Höhe von umgerechnet 1,2 Millionen Euro verhängt, die aber noch nicht rechtsgültig ist. Die deutsche Henkel-Gruppe wird kein Bussgeld zahlen müssen, weil sie die Absprachen dem Kartellamt gemeldet hatte und damit unter die Kronzeugenregelung fällt.
Ein Konzernsprecher von Henkel sagte in Düsseldorf, der schon einige Jahre zurückliegende Fall sei bei internen Überprüfungen aufgefallen. Henkel selbst habe Kontakt zu den Behörden aufgenommen./hei/DP/stb

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