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Hayek hält fristgerechte Expo.01 für möglich

Nicolas Hayek hält die Durchführung der Expo.01 im Jahre 2001 für möglich. In seinem am Freitag (24.09.) veröffentlichten Gutachten empfiehlt der Uhrenindustrielle aber eine grundlegende Neuorganisation und die Entmachtung des strategischen Ausschusses.

Dieser Inhalt wurde am 24. September 1999 - 10:29 publiziert

Nicolas Hayek hält die Durchführung der Expo.01 im Jahre 2001 für möglich. In seinem am Freitag (24.09.) veröffentlichten Gutachten empfiehlt der Uhrenindustrielle aber eine grundlegende Neuorganisation und die Entmachtung des strategischen Ausschusses.

In seinem Gutachten zu Handen des strategischen Ausschusses der Landesausstellung weist Hayek darauf hin, dass alle Beteiligten die grösstmöglichen Anstrengungen unternehmen müssten, um die bestehenden Management-, Finanz- und Zeitprobleme zu lösen.

Die gegenwärtige Situation und die Zukunftsaussichten des Projektes Expo.01 bezeichnete Hayek als 'eher ernüchternd'. Für das fristgemässe Gelingen der Landesausstellung, müsse die Führung der Expo samt ihrer Direktionsbereiche neu organisiert werden, betonte Hayek in seinem Gutachten. Es brauche ein 'Superteam' mit vollzeitlich eingesetzten, vertrauenswürdigen und fachlich bestens ausgewiesenen Experten mit einem Leader als Chef.

Wenn eine solche 'Spitzenleadership' auf strategischer und operationeller Stufe nicht sofort eingesetzt werde, könne die Expo.01 in der verbleibenden Zeit nicht verwirklicht werden. Laut Hayek muss unverzüglich ein Steuerungsausschuss unter der Führung des Bundesrats oder eines hohen Beamten mit zwei erfahrenen Mitgliedern aus der Wirtschaft und zwei Vertretern der Politik gebildet werden.

Scharfe Kritik übt der Hayek-Bericht an der Doppelfunktion von Mitgliedern der Expo-Direktion. Das Gutachten verweist in diesem Zusammenhang auf die Beispiele des ausgeschiedenen technischen Direktors, Paolo Ugolini, und des noch amtierenden Finanzdirektors Rudolf Burkhalter. Ihnen könne aber kein Vorwurf gemacht werden. Verantwortlich für die Situation sei vielmehr der strategische Ausschuss unter Francis Matthey.

Der strategische Ausschuss sollte seine Vollmachten sofort an den neuen Steuerungs- und Krisenausschuss übergeben, fordert Hayek in seinem Bericht weiter. Gleichzeitig sollte eine reorganisierte Generaldirektion mit den exekutiven Vollmachten ausgestattet werden.

SRI und Agenturen

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