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Harte Gegner für Servette und Grasshoppers

"Wir werden uns sehr konzentrieren müssen", sagt Lucien Favre, Trainer des FC Servette. Keystone

Der Uefa-Cup stellt die Schweizerteams am Donnerstag vor eine grosse Herausforderung: Servette trifft auf Hertha Berlin, die Grasshoppers auf Leeds.

Dieser Inhalt wurde am 21. November 2001 - 18:40 publiziert

Servette-Trainer Lucien Favre atmet auf. Mit Sicherheit kann er im UEFA-Cup-Hinspiel der 3. Runde am Donnerstag um 18 Uhr in der Charmilles gegen Hertha Berlin auf Sébastien Fournier zählen und mit grosser Wahrscheinlichkeit auch auf Wilson Oruma.

Aggressiv-Leader Fournier wie auch der Nigerianer Oruma klagten über Muskel-Probleme und mussten zuletzt passen. "Meine Oberschenkel-Zerrung ist ausgeheilt. Ich trainiere seit zehn Tagen und kann sicher spielen", sagte Fournier.

Wie Oruma wird es Fournier an Spielpraxis fehlen, was sich gegen den Fünftplatzierten der Bundesliga als Nachteil erweisen könnte. Dennoch ist vor allem das Mitwirken von Oruma wichtig. Der Afrikaner hat zuletzt sämtliche drei Treffer gegen Slavia Prag (1:0, 1:1) und Real Saragossa (0:0, 1:0) geschossen. Er ist damit massgeblich mitverantwortlich für den erstmaligen Vorstoss der Genfer in die 3. Europacup-Runde seit 19 Jahren.

Verletzt sind weiterhin Thurre, Comisetti und Bratic; zudem sind Robert und Skoro nicht spielberechtigt. Doch Trainer Favre jammert nicht: "Wir sind klarer Aussenseiter. Hertha ist bedeutend stärker als Slavia und Saragossa. Der Rhythmus ist höher, die Athletik besser, die Stabilität grösser. Wir werden uns sehr konzentrieren müssen, um bestehen zu können."

Grasshoppers - Leeds

Noch nie in dieser Europacup-Saison hat GC-Trainer Hans-Peter Zaugg über ein derart grosses Kader verfügt wie vor dem Spiel gegen Leeds United. Noch nie war aber auch der Gegner so stark wie der Zweite der englischen Premier League. Ein Vorteil für die Zürcher ist, dass sie zuerst im Hardturmstadion (Donnerstag, 20.15 Uhr) antreten können. Zudem beklagt Leeds viele Absenzen.

"Wir müssen versuchen, aus dem Hinspiel das Optimum herauszuholen. Leeds wird angesichts der Absenzen eher vorsichtig agieren und nicht den ganzen Power entwickeln, der auf uns im Rückspiel warten wird", sagte Zaugg.

Zaugg kann beinahe auf sein komplettes Kader zurückgreifen. Einzig die Langzeitverletzten Berner und Denicolà stehen nicht zur Verfügung. Der Trainer wird gegen Leeds auf zwei Stürmer bauen. Die exakte Startformation will er zwar noch für sich behalten, im Tor scheint er aber dem jungen Jehle den Vorzug gegenüber Huber geben zu wollen.

swissinfo und Agenturen

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