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Gretag Imaging: Kurzarbeit nach hohem Verlust

800 Stellen abbauen und für einen Teil der Angestellten Kurzarbeit: So soll der Turnaround geschafft werden. Keystone Archive

Gretag, die Systeme für die Bildverarbeitung herstellt, hat im ersten Halbjahr 2001 einen Verlust von 152 Mio. Franken erlitten. Nach dem massiven Stellenabbau in den letzten Monaten soll am Produktions-Standort Regensdorf (ZH) Kurzarbeit eingeführt werden.

Dieser Inhalt wurde am 20. August 2001 - 09:23 publiziert

Der Umsatz brach im ersten Halbjahr im Vorjahres-Vergleich um 47% auf 265 Mio. Franken ein. Schlecht lief vor allem das Geschäft in den USA. Der Halbjahres-Verlust ist mehr als dreimal so gross wie das negative Ergebnis des ganzen letzten Jahres von 46 Mio. Franken.

Auch im zweiten Halbjahr rechnet Gretag mit roten Zahlen, wie das Unternehmen am Montag (20.08.) mitteilte. Ein rigoroses Programm zur Kostensenkung ist zwar bereits eingeleitet. Der Spareffekt trete jedoch auf Grund von Kündigungsfristen und ähnlichen vertraglichen Bindungen mit Verzögerung ein. Im laufenden Jahr will Gretag mehr als 800 Stellen abbauen und so den Personalbestand auf weniger als 2'000 senken.

Wie das Unternehmen weiter bekannt gab, führt Gretag im Rahmen der Restrukturierung am Produktions-Standort Regensdorf ab Anfang September Kurzarbeit ein. Davon betroffen ist rund die Hälfte der Belegschaft. Anfang Februar arbeiteten rund 500 Personen am Standort Regensdorf.

swissinfo und Agenturen

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