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Grafische Industrie: Warnstreik für neue Verhandlungen über einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV)

Die Mediengewerkschaft Comedia hat die Angstellten der Grafischen Industrie und Buchbindereien in der Schweiz für heute Mittwoch (13.10.) zu einem Warnstreik aufgerufen. Comedia will mit dem Warnstreik neue GAV-Verhandlungen erreichen.

Dieser Inhalt wurde am 13. Oktober 1999 - 14:22 publiziert

Die Mediengewerkschaft Comedia hat die Angstellten der Grafischen Industrie und Buchbindereien in der Schweiz aufgerufen, heute Mittoch (13.10.)zwischen 12.00 und 15.00 Uhr die Arbeit nieder zu legen. Comedia will mit dem Warnstreik neue GAV-Verhandlungen erreichen.

Der Warnstreik hat konkret zum Ziel, den Verband für visuelle Kommunikation (Viscom) für neue Verhandlungen über den Gesamtarbeitsvertrag zu gewinnen, wie Comedia bereits vergangene Woche (07.10.) mitgeteilt hatte. Es gehe insbesondere um die Durchsetzung besserer Arbeitsbedingungen.

Comedia hat sämtliche Angestellten - ob Gewerkschaftsmiglieder oder nicht - von grafischen Betrieben und Buchbindereien dazu aufgerufen, an Protestversammlungen teilzunehmen, die in Aarau, Basel, Bern, Genf, Lausanne, Zürich und zahlreichen weiteren Städten stattfinden.

Der Konflikt um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag in der Grafischen Industrie schwelt seit längerer Zeit. Ende April '99 hatten sich die Verhandlungsdelegationen der Gewerkschaften Comedia und Syna und des Arbeitgeberverbandes auf einen neuen GAV geeinigt, allerdings unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Organe. Comedia-Mitglieder lehnten das Ergebnis der Verhandlungen in einer Urabstimmung im Juni mit 70 Prozent ab. Anfang Juli haben Viscom und Syna den neuen GAV allein in Kraft gesetzt.

Die Gewerkschaft Comedia vertritt 10'000 von insgesamt 39'000 Angstellten der Branche; Syna lediglich rund 3'000.

SRI und Agenturen

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