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Gewalttätige Computerspiele: Freispruch

Freispruch beim landesweit ersten Strafverfahren wegen dem Verkauf von gewalttätigen Computerspielen in einem Elektrofachmarkt. Die Klage ins Rollen gebracht hatte der Berner Grossrat Roland Naef.

Dieser Inhalt wurde am 09. Juni 2008 - 14:17 publiziert

Der sozialdemokratische Grossrat hatte den Chef einer Mediamarkt-Filiale bei Bern nicht als Privatperson, sondern aus grundsätzlichen Überlegungen angeklagt, weil Mediamarkt das Spiel "Stranglehold" verkaufte.

Naef wollte damit beweisen, dass das Strafgesetzbuch in diesem Bereich zu wenig griffig sei. Deshalb zeigt sich die SP vom Freispruch nicht überrascht.

Die Partei möchte nun, "dass der Bund handelt". Der Kanton Bern seinerseits will sich mit einer Standesinitiative auf im eidgenössischen Parlament gegen "Killerspiele" einsetzen.

Die erste Gerichtsinstanz ihrerseits beurteilt das fragliche Spiel nicht als besonders grausam – verglichen mit dem, was täglich am Fernsehen zu sehen sei.

Die dargestellte Gewalt werde nicht eindringlich geschildert und verletze auch die Menschenwürde nicht, begründete die Richterin ihren Entscheid.

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