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Gespräche über Chemiewaffen-Verbot

Der Chef der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), Rogelio Pfirter, ist am Dienstag mit Aussenministerin Micheline Calmy-Rey in Bern zusammengetroffen.

Dieser Inhalt wurde am 08. April 2003 - 17:41 publiziert

Im Zentrum der Gespräche stand die Arbeit des OPCW.

Bei dem kurzen Treffen wurden die wissenschaftlichen und juristischen Erfahrungen der Schweiz auf dem Gebiet des Chemiewaffen-Verbots sowie die Schweizer Erfahrung im Bereich Ausbildung besprochen. Dies erklärte der Sprecher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Livio Zanolari.

Zudem habe Pfirter Calmy-Rey die Arbeit des OPCW vorgestellt. Ein Thema waren auch die Auswirkungen des Irak-Kriegs auf die Arbeit der OPCW, wie Zanolari weiter ausführte.

Besuch beim Labor Spiez

Nach dem Gespräch besuchte Pfirter das Labor Spiez. Das international anerkannte Labor ist die Schweizer Fachstelle für atomare, biologische und chemische Waffen.

Bereits am Montag hatte der OPCW-Chef einen Ausbildungskurs für Chemiewaffen-Inspektoren des Labors Spiez besucht. Es bildet auch Inspektoren aus, die im Auftrag der OPCW das Chemiewaffen-Verbot überprüfen.

Mitarbeiter des Labors Spiez waren auch als Waffeninspektoren im Rahmen der UNO in Irak tätig.

Weltweites Verbot



Weltweit sind 151 Staaten dem Chemiewaffen-Übereinkommen beigetreten. Damit haben diese Staaten sich verpflichtet, Chemiewaffen zu verbannen. Forschung und Entwicklung sind verboten. Und alte Bestände müssen vernichtet werden.

Die OPCW mit Sitz in Den Haag wurde 1997 gegründet. Sie ist zuständig für die Überwachung des Chemiewaffen-Verbots in den Vertragsländern. Die Schweiz ist seit der Gründung der OPCW Mitglied.

swissinfo und Agenturen

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