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900 Millionen ohne sauberes Trinkwasser

Sauberes Trinkwasser wird in den ärmsten Ländern der Welt immer mehr zu einer Mangelware. Die Entwicklungshilfeorganisation Helvetas hat am Montag auf dem Bundesplatz in Bern mit einem Mahnmal in Form von 4000 Schoppen darauf aufmerksam gemacht.

Dieser Inhalt wurde am 22. März 2010 - 15:11 publiziert

Weltweit müssten 900 Millionen Menschen ohne sauberes Trinkwasser auskommen, teilte Helvetas zum internationalen Tag des Wassers mit. Deshalb stelle Helvetas die Wasserversorgung in den ärmsten Ländern ins Zentrum ihrer eigenen Arbeit. Bis 2013 will die Hilfsorganisation einer Million Menschen neu Zugang zu sauberem Trinkwasser verschaffen.

Helvetas packt das Thema Trinkwasserknappheit nicht nur praktisch, sondern auch politisch an. Der Bundesrat wird aufgefordert, sich bei der UNO dafür einzusetzen, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser als Menschenrecht verankert wird. Gefordert wird zudem, dass auch die Schweizer Entwicklungshilfe mehr Geld für die Bekämpfung der Wassernot ausgibt.

Angesichts der weltweiten Trinkwasserknappheit schlagen sich die Schweizer Konsumentenschutz-Organisationen am Tag des Wassers mit einem vergleichsweise kleinen Problem herum. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) ruft dazu auf, statt ökologisch aufwändig produziertem Mineralwasser Hahnenwasser zu konsumieren.

swissinfo.ch und Agenturen

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