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Gelbe Karte für Sepp Blatter

SAH-Mitglieder bei der Petitionsübergabe am 8. Juni vor dem FIFA-Hauptgebäude in Zürich. Keystone

Die Mitte April vom Schweizerischen Arbeiterhilfswerks (SAH) lancierte Petition "Gelbe Karte für Sepp Blatter" zählt 13'700 Unterschriften. Die Petition fordert von der FIFA, dass sie Menschenrechtsverletzungen rund um die Fussball-WM stoppt.

Dieser Inhalt wurde am 08. Juni 2010 - 17:04 publiziert

Die Kampagne des SAH macht auf die Kehrseite der Weltmeisterschaft aufmerksam wie etwa die auf den WM-Baustellen bezahlten Hungerlöhne.

Mit seiner Petition will das Hilfswerk erreichen, dass die FIFA die Gastgeberländer, Lizenznehmer und Sponsoren künftig darauf verpflichtet, minimale Arbeitsrechte einzuhalten sowie die Menschenrechte zu achten.

Das SAH fordert Weltfussballverband FIFA, dass er zu seiner Verantwortung steht und einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen leistet.

Diese Forderungen seien gerade auch im Hinblick auf die WM 2014 in Brasilien wichtig, schreibt die SAH in einer Medienmitteilung. "Länder und Unternehmen, welche Menschenrechte missachten und Ausbeutung betreiben, sollen in Zukunft keine Fussball-WM mehr durchführen können", schreibt das SAH.

Das SAH will die Petition am Dienstag bei der FIFA deponieren. Die WM in Südafrika beginnt am Freitag.

swissinfo.ch und Agenturen

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