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Fürst Albert von Monaco trifft Berner Klimaforscher

Albert von Monaco und Micheline Calmy-Rey schreiten die Ehrengarde in Bern ab. Keystone

Die Umwelt- und Klimapolitik war Thema eines offiziellen Arbeitsbesuchs von Albert von Monaco in der Schweiz. Dabei verfolgen die beiden Alpenländer laut dem Fürsten weitgehend die gleichen Ziele.

Dieser Inhalt wurde am 04. Mai 2007 - 17:39 publiziert

Albert II traf Umweltminister Moritz Leuenberger und liess sich ebenfalls von Klimaexperten der Universität Bern über die neuesten Forschungsergebnisse informieren.

Das Verhältnis der beiden Nicht-EU-Staaten zu Europa sei im Mittelpunkt der Gespräche gestanden, sagte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey am Freitag.

Die Beziehungen der Schweiz zu Monaco seien ausgezeichnet, und die politischen Positionen stimmten weitgehend überein, hielt die Bundespräsidentin fest. Zuvor war der Fürst auf dem Münsterplatz in der Berner Altstadt mit militärischen Ehren empfangen worden.

Eindrücke vor Ort gesammelt

Der Fürst begrüsste die Akkreditierung eines in Paris stationierten Botschafters der Schweiz beim Fürstentum. Er bestätigte die Konkordanz der Auffassungen Monacos und der Schweiz, namentlich in Umweltfragen. Er zeigte sich vom neuen Klimabericht der UNO "äusserst beunruhigt".

Seine Expeditionen in die Arktis, das Abschmelzen des Pol-Eises und der Rückgang der Alpengletscher hätten ihm die Folgen des vom Menschen verursachten Klimawandels vor Augen geführt, sagte Albert weiter. Verhaltensänderungen seien dringend und weltweit gefordert, mahnte der Fürst. Dies sei eine Aufgabe der UNO.

Informationen aus erster Hand

Am Nachmittag fand eine Diskussion mit Klimaforschern der Universität Bern statt. Diese gehören, auch aufgrund ihrer Auswertungen von Pol-Eis-Proben, auf diesem Gebiet der Klimaforschung zur internationalen Spitze.

Die Schweiz und Monaco arbeiten im Rahmen der internationalen Bemühungen um den Klimaschutz eng zusammen.

Die beiden Länder sind zudem Mitglieder der Alpenkonvention. Von gemeinsamem Interesse ist ferner die Förderung des Finanz- und Bankensektors, die am Freitag allerdings nicht Thema der Gespräche war.

swissinfo und Agenturen

Bilaterale Beziehungen

Nach der Ratifizierung des Freundschafts- und Kooperationsvertrags zwischen Monaco und Frankreich 2002 akkreditierte die Schweiz 2006 einen Botschafter beim Fürstentum.

Dieser residiert in Paris. Der Vertrag von 2002 beendete die eingeschränkte Souveränität Monacos in aussenpolitischen Belangen.

Die Kontakte zwischen der Schweiz und dem Fürstentum Monaco finden vor allem auf multilateraler Ebene in den Institutionen der Vereinten Nationen (UNO) statt.

Die Förderung des Finanz- und Bankensektors ist für die beiden Länder von gemeinsamem Interesse.

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Fürst Albert II.

Albert II., Fürst von Monaco wurde am 14.März 1958 als Albert Alexandre Louis Pierre Rainier Grimaldi geboren.

Er machte die Matura in einem Internat in der Schweiz und studierte danach Politwissenschaften in den USA.

Er vertrat sein Land mehrmals als Bobfahrer an olympischen Winterspielen.

Am 31. März 2005 wurde Albert zum Regenten ernannt. Nach dem Tode seines Vaters am 6. April 2005 bestieg er als Albert II. den Thron von Monaco.

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