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Flugzeugentführung: Abkommen zur Freilassung der Geiseln in Kandahar

Indien hat nach offiziellen Angaben eine Einigung mit den Luftpiraten über das Ende der Airbus-Entführung erreicht. Indien will drei militante Moslems im Austausch gegen die rund 154 Passagiere des entführten Flugzeugs freilassen.

Dieser Inhalt wurde am 31. Dezember 1999 - 08:38 publiziert

Indien hat nach offiziellen Angaben eine Einigung mit den Luftpiraten über das Ende der Airbus-Entführung erreicht. Gemäss den vorliegenden Informationen wird Indien drei militante Moslems im Austausch gegen die rund 154 Passagiere des entführten Flugzeugs freilassen. Unter den Geiseln befinden sich auch vier Schweizer Staatsangehörige.

Im afghanischen Kandahar, wo die entführte Maschine seit Tagen steht, wurden bereits leere Busse für den Abtransport der Geiseln bereit gestellt.

Nach Angaben der indischen Nachrichtenagentur sind die drei aus indischer Haft frei gepressten Männer der islamische Rechtgelehrte und Separatistenführer (Maulana) Masood Azhar sowie seine prominenten Gefolgsleute Mustaq Ahmed Zargar und Ahmed Omar Sayed Sheikh. Die drei sollen zusammen mit Aussenminister Jaswant Singh bereits auf dem Flug nach Kandahar sein.

Die insgesamt 154 Geiseln befinden sich bereits den achten Tag in der Hand der Geiselnehmer. Die Maschine war am Heiligabend auf dem Flug von Nepal nach Indien entführt worden.

Nach mehreren Zwischenstopps zwangen die Geiselnehmer den Piloten der Maschine am Samstag (25.12.) zur Landung im afghanischen Kandahar. Die Entführer haben eine Geisel, einen Inder, getötet.

SRI und Agenturen

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