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Fechten: Tabea Steffen knapp an EM-Medaille vorbei

Die Spanierin Rosa Castillejo im Degen-Einzel und der Russe Sergej Scharikow im Säbel-Einzel gewannen die ersten Titel der diesjährigen Fecht- Europameisterschaften auf Madeira. Die Baslerin Tabea Steffen verfehlte eine EM-Medaille nur um einen Sieg.

Dieser Inhalt wurde am 05. Juli 2000 - 07:43 publiziert

Die 18-Jährige Tabea Steffen blieb am Dienstag (04.07.) in den Viertelfinals auf der Strecke und war damit wie vor zwei Monaten am Weltcupturnier von Zürich die beste Schweizerin.

Die Nummer 4 der Schweizer Rangliste wurde von der mehrfachen ungarischen Team-Weltmeisterin und Einzel-EM-Dritten von 1996, Hajnalka Kiraly, gestoppt. Steffen blieb mit dem 5:15 der Einzug in die Halbfinals verwehrt, mit dem sie zumindest eine der beiden Bronzemedaillen gewonnen hätte.

Gianna Hablützel-Bürki scheiterte in den Achtel-, die 15-jährige Sophie Lamon in den Sechzehntelfinals. Für die WM-Zweite DianaRomagnoli bedeutete schon das Auftaktgefecht in der Direktausscheidung der letzten 64 Endstation, als sie der Österreicherin Andrea Rentmeister mit 10:15 unterlag.

Hablützel-Bürki wurde "Opfer" eines Fehlentscheides der englischen Schiedsrichterin, die in der Verlängerung den entscheidenden Treffer der 30-jährigen Baslerin im Nahkampf zuerst anerkannte, nach Intervention der Franzosen aber auf zweiten Angriff wertete und damit als ungültig taxierte.

In den verbleibenden zwei Sekunden Kampfzeit der Overtime kam Hablützel-Bürki nur noch zu einem Doppeltreffer. Da das zuvor ausgeloste Vorteilsrecht bei der Französin lag, verlor Hablützel-Bürki mit 11:12 nach Verlängerung.

Die neue Europameisterin Rosa Castillejo ist "nur" die Nummer 25 der Welt. Sie war 1994 in Athen Team-Weltmeisterin. Im Final schlug Castillejo die Polin Olga Cygan mit 15:12.

swissinfo und Agenturen

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