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Esec-Gruppe wieder in den schwarzen Zahlen

Nach den massiven Verlusten vom Vorjahr hat die Esec-Gruppe in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahrs wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Reingewinn des in der Halbleiter-Industrie tätigen Unternehmens beträgt 4,6 Mio. Franken.

Dieser Inhalt wurde am 28. Oktober 1999 - 09:03 publiziert

Nach den massiven Verlusten vom Vorjahr hat die Esec-Gruppe in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahrs wieder schwarze Zahlen geschrieben. Wie die in der Herstellung von Automaten und System- lösungen für den Montageprozess von Halbleiter-Chips tätige Esec- Gruppe am Donnerstag (28.10.) mitteilte, beträgt der Reingewinn (per Ende August) trotz Rück- stellungen in der Höhe von 11 Mio. Franken noch 4,6 Mio. Franken.

Der Auftragseingang des Unternehmens, das Ende August 1999 noch 840 (Vorjahr 1256) Personen beschäftigte, lag mit 204,9 (201,3) Mio. Fr. leicht über dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Der Auftragbestand per Ende August betrug 98,1 (Vorjahr 134,5) Mio. Franken.

71 Prozent des Umsatzes seien auf das Kerngeschäft «Die Bonder» und «Wire Bonder» entfallen, heisst es weiter in der Medienmitteilung. Nach dem dramatischen Marktzusammenbruch in der zweiten Hälfte des vergangenen Geschäftsjahres habe sich die Halbleiter- industrie schnell und nachhaltig erholt.

Der asiatisch-pazifische Markt habe sich am nach- haltigsten erholt. Die amerikanischen und europäischen Märkte dürften folgen. Die Branche stehe am Anfang eines längeren Aufwärtstzyklus, schreibt Esec.

Die Esec-Gruppe ist nach der Restrukturierung und dem Abbau von mehr als 400 Arbeitsplätzen zuversichtlich, auch im ganzen Geschäftsjahr 1999/2000 den Turnaround zu schaffen. Bei den Erträgen wird ein Wachstum von 30 bis 40 Prozent erwartet. Die Reingewinnmarge sollte fünf bis sechs Prozent erreichen.


SRI und Agenturen

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