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Erhöht Nähe zu AKW Krebsrisiko bei Kindern?

Die Krebsliga und das Bundesamt für Gesundheit lassen untersuchen, ob Kinder, die bei einem Atomkraftwerk wohnen, ein höheres Krebsrisiko haben. Die Studie wurde eben gestartet, Resultate sollen 2011 vorliegen.

Dieser Inhalt wurde am 09. September 2008 publiziert Minuten

Die Studie "Childhood Cancer and Nuclear Powerplants in Switzerland" (CANUPIS) folgt einer Untersuchung aus Deutschland. Diese hatte letztes Jahr auf ein erhöhtes Krebskrisiko bei Kindern (insbesondere Leukämie) hingewiesen, die in der Nähe eines Kernkraftwerkes leben.

Wie die Krebsliga mitteilte, will die CANUPIS-Studie untersuchen, ob dieses erhöhte Risiko auch im Umfeld von Schweizer AKW besteht.

Die Forscher können sich auf das Kinderkrebsregister sowie auf Vergleichsdaten aus den Volkszählungen 1990 und 2000 stützen. Die Studie wird zwei Jahre dauern. Begleitet wird sie von sechs weltweit führenden Experten aus Frankreich, den Niederlanden, Grossbritannien, den USA und der Schweiz.

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