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ECONOMICS/DE: Gesamtproduktion fällt stärker als erwartet

Dieser Inhalt wurde am 08. Juni 2011 - 12:05 publiziert

BERLIN (awp international) - In Deutschland ist die Gesamtproduktion im April etwas stärker als erwartet gesunken. Die Produktion sei zum Vormonat preis- und saisonbereinigt um 0,6 Prozent gefallen, teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Von dpa-AFX befragte Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang um 0,3 Prozent gerechnet. Der Produktionszuwachs für März wurde jedoch mit 1,2 (alt: 0,7) Prozent deutlich höher als bislang ausgewiesen. Im Jahresvergleich lag der Zuwachs im April arbeitstäglich bereinigt bei 9,6 Prozent. Volkswirte hatten legiglich einen Anstieg um 9,3 Prozent prognostiziert.
Der Rückgang der Industrieproduktion sei vor allem auf den Rückgang bei den Investitionsgüterproduzenten (-1,5%) zurückzuführen, hiess es in der Mitteilung. Die Konsumgüterproduktion schwächte sich leicht (-0,2%) ab. Bei der Energieproduktion sei es hingegen zu deutlichen Zuwächsen gekommen.
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"Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe bleibt trotz leichter Abschwächung am aktuellen Rand in der Tendenz aufwärts gerichtet", schreibt das Ministerium. Es zeichne sich jetzt ein "ruhigeres Expansionstempo ab. Diese Einschätzung wird auch durch die tendenziell etwas moderateren Zuwächse der Industrieaufträge gestützt.
/jsl/jkr

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