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Ebner zieht sich aus BZ Bank zurück

Martin Ebner. Keystone

Der Gründer und Mehrheitsaktionär der BZ Bank, Martin Ebner, wird sich auf Anfang nächsten Jahres aus dem Institut zurückziehen. Wie die BZ Bank am Freitag (27.10.) mitteilte, wird Ebner aber Verwaltungsrats-Präsident der BZ Gruppe Holding bleiben.

Dieser Inhalt wurde am 27. Oktober 2000 - 10:28 publiziert

Martin Ebner will per Ende Jahr aus der BZ Bank ausscheiden und sich schwergewichtig mit der Betreuung und dem Weiterausbau des Beteiligungs-Portefeuilles der BZ Gruppe befassen.

Ab 1. Januar 2001 sollen die bisherigen Kaderangehörigen Walo Frischknecht (Jahrgang 1946), Alfred Böni (Jahrgang 1958) und Ralph Stadler (Jahrgang 1960) die Geschäfte der BZ Bank leiten. Frischknecht wird dabei den Vorsitz der Geschäftsleitung innehaben.

Neffe Martin Ebners

Der auszubauende Bereich Anlageberatung und Vermögensverwaltung wird ab dem nächsten Jahr von Markus Ebner geführt. Markus Ebner (Jahrgang 1970) ist ein Neffe Martin Ebners.

Ebner hatte die BZ Bank 1985 gegründet und geleitet.

Die BZ Gruppe, an der Martin Ebner zusammen mit seiner Frau Rosmarie einen Stimmrechtsanteil von 46 Prozent hält, besteht aus den operativen Gesellschaften BZ Trust, BZ Bank, Fundus Holding, Intershop Holding und BZ Informatik sowie den an der Schweizer Börse kotierten Beteiligungs-Gesellschaften Pharma Vision, BK Vision, Spezialitäten Vision und Stillhalter Vision.

Gewichtige Beteiligungen

Über die BZ Gruppe Holding und die Visionsgesellschaften hält die BZ Gruppe nach eigenen Angaben ein Beteiligungs-Portefeuille mit einem aktuellen Börsenwert von über 30 Mrd. Franken.

Zu den gewichtigen Beteiligungen gehören unter anderem Credit Suisse Group (ungefährer Marktwert: 9,2 Mrd. Fr.), ABB AG (3,5 Mrd. Fr.), Alcan Aluminium Ltd (1,8 Mrd. Fr.), Lonza Group AG (1,5 Mrd. Fr.), Bâloise Holding (1,4 Mrd. Fr.), HSBC Holdings plc (1,3 Mrd. Fr.), Pirelli SpA (1,1 Mrd. Fr.) und UBS AG (0,9 Mrd. Franken).

swissinfo und Agenturen

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