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Doris Leuthard in Russland gefilzt

Mit einem Misston ging die Russland-Reise der Schweizer Volkswirtschaftsministerin am Samstag zu Ende. Am Flughafen St. Petersburg wurde sie nicht wie eine Ministerin, sondern wie eine gewöhnliche Passagierin behandelt.

Dieser Inhalt wurde am 13. Juli 2008 - 15:07 publiziert

An einer Sicherheitskontrolle kurz vor dem Einstieg ins Flugzeug wurde Leuthard aufgefordert, ihre Schuhe auszuziehen und sich einer Leibesvisitation zu unterziehen, wie ein Sprecher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) bestätigte. Dies obwohl die Ministerin diplomatische Immunität geniesst.

Von einem Eklat wollte der Sprecher nichts wissen: "Es war eher ein Zeichen schlecht koordinierter Bürokratie." Dennoch will das EVD auf den Verstoss gegen diplomatische Garantien "mit einer dafür geeigneten Antwort" an Russland reagieren.

Der Vorfall in St. Petersburg war nicht der einzige Misston auf Leuthards Russland-Reise: Bereits am Vortag war der Gouverneur der Region Leningrad für die Schweizer Wirtschaftsministerin nicht zu sprechen. Er liess sich von seinem Vize vertreten. Die Schweizer Seite wurde darüber kurzfristig informiert.

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