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Dialoge verlangen nach Kompromissbereitschaft

Am zweitätigen UNO-Religionsgipfel hat die Schweiz daran erinnert, dass ein Dialog nur dann funktioniert, wenn die Gesprächspartner bereit zu Kompromissen sind.

Dieser Inhalt wurde am 14. November 2008 - 08:55 publiziert

Im Dialog müsse man die Demut dazu haben, sich nicht selbst an einen Höhepunkt der Geschichte zu setzen und einen Ansprechpartner auf den richtigen Weg zurückbringen zu wollen, sagte der Schweizer Botschafter, Peter Maurer im UNO-Hauptsitz in New York.

Um zum Dialog fähig zu sein, müsse man geben und nehmen können. Etwas weiterreichen zu können, heisse aber auch zu verstehen, woher man selber komme und wie Geschichte und Geographie einen prägten.

Maurer sagte weiter, die Verantwortung für die friedliche Koexistenz verschiedener Kulturen beginne beim einzelnen Bürger und seinem Staat. Sie könne nicht delegiert oder durch den internationalen Dialog zwischen den Religionen ersetzt werden.

Da der Dialog zwischen religiösen Verantwortlichen selten von Erfolg gekrönt sei, setze die Schweiz auf politische Dialoge, die auf Grund ihrer Natur religiöse oder kulturelle Faktoren mit einbezögen.

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