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Der portugiesische Präsident Sampaio zu Besuch beim IKRK in Genf

Der portugiesiche Präsident Jorge Sampaio hat am Donnerstag (09.09.) bei einem Treffen mit Vertretern des IKRK in Genf an die internationale Staatengemeinschaft appelliert, Frieden und Recht in Osttimor wieder herzustellen.

Dieser Inhalt wurde am 09. September 1999 - 13:56 publiziert

Der portugiesiche Präsident Jorge Sampaio hat am Donnerstag (09.09.) bei einem Treffen mit Vertretern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuzes (IKRK) in Genf an die internationale Staatengemeinschaft appelliert, Frieden und Recht in Osttimor wieder herzustellen.

Ihm fehlten die Worte, um seine Entrüstung über die Ereignisse in Osttimor zu beschreiben. In Osttimor würden die elementarsten Prinzipien des Völkerrechts schrecklich vergewaltigt, sagte Sampaio.

IKRK-Präsident Cornelio Sommaruga gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass das IKRK seine Arbeit in Osttimor bald wieder aufnehmen könne. Osttimor erlebe im Moment mit der allgegenwärtigen Gewalt und dem Terror ein höllisches Szenario, «dessen Zeugin die internationale Gemeinschaft sei. Er appellierte deshalb sowohl an die indonesische Regierung als auch an die internationale Gemeinschaft, die Voraussetzungen für die humanitäre Hilfe wieder herzustellen.

Bereits am Mittwoch hatte Bundespräsidentin Ruth Dreifuss bei ihrer Begrüssungsansprache die Gewalt in Indonesien verurteilt und Portugal die Unterstützung der Schweiz bei der Suche nach Lösungen für die Krise in der ehemals portugiesischen Kolonie Osttimor zugesichert.

Mit den Gesprächen beim IKRK in Genf ging der offizielle Besuch Sampaios, der in seiner Heimat als volksnaher 'Landesvater' gilt, zu Ende. Der Staatsbesuch, der usprünglich bis Freitag hätte dauern sollen, wurde wegen der Lage in Osttimor gekürzt.

SRI und Agenturen

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