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Daniel Vasella bleibt Topverdiener Nr. 1

Novartis-Chef Daniel Vasella ist laut einer Studie der Stiftung Ethos auch 2007 der bestbezahlte Schweizer Manager gewesen, während CS-Präsident Walter Kielholz die Salärliste der Verwaltungsräte ohne operative Funktion anführt.

Dieser Inhalt wurde am 23. September 2008 publiziert Minuten

Die Hitliste der bestverdienenden Wirtschaftsführer ist in höchstbezahlte Mitglieder der Geschäftsleitungen sowie bestbezahlte Verwaltungsräte ohne operative Funktionen unterteilt. Bei den CEO liegt Novartis-Chef Vasella mit 29,9 Millionen Franken klar an der Spitze; seine Vergütung als VR-Präsident ist dabei nicht enthalten.

Dahinter folgen Credit-Suisse-Chef Brady Dougan mit 22,3 Mio. Franken und Roche-Chef Franz Humer, der inzwischen das CEO-Mandat abgegeben hat, mit 21,6 Mio. Franken. Nestle-Chef Peter Brabeck kam auf 18,7 Mio. Franken, Jacques Aigrain von der Swiss Re auf 15,1 Mio. Franken.

Bei der UBS, die an neunter Stelle folgt, war nicht der im Juli 2007 zum Konzernchef ernannte Marcel Rohner, sondern Asien- und Pazifikchef Rory Tapner mit 10,2 Mio. Franken das bestbezahlte Geschäftsleitungsmitglied.

Ethos hat zudem eine Initiative vorgestellt, die Aktionären Mitsprache bei Managergehältern einräumen. Die Stiftung stellt deshalb bei den fünf Grossunternehmen ABB, Credit Suisse, UBS, Nestlé und Novartis Aktionärsanträge, dass die Aktionäre an den Generalversammlungen über die Gehälter abstimmen können. Unterstützt wird die Ethos-Initiative von acht Schweizer Pensionskassen.

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