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CH/Immobilienbranche geht von weiter steigenden Preisen aus

Dieser Inhalt wurde am 10. Dezember 2010 - 07:30 publiziert

Zürich (awp/sda) - Ungeachtet der Warnungen vor einer Blase rechnen Immobilienprofis 2011 mit weiter steigenden Preisen. Bei den Eigentumswohnungen in der Deutschschweiz erwarten 47% der Experten moderat steigende und 5% stark steigende Preise.
Ähnlich sind die Prognosen der vom Hauseigentümerverband Schweiz (HEV) befragten 80 Immobilientreuhänder, -makler und -verwaltungen bei den Einfamilienhäusern. 49% rechnen mit stabilen und 42% mit steigenden Preisen.
Weiterhin sehr begehrt seien Mehrfamilienhäuser. Hier erwarten 57% moderat steigende Kaufpreise, weitere 12% sogar stark steigende Kaufpreise. Für die Mietpreise selber prognostizieren 56% keine Veränderung, 40% der Befragten gehen aber von weiterhin steigenden Mieten aus.
Bei den Büro- und Geschäftsliegenschaften wird die Preisentwicklung etwas weniger pessimistisch als noch vor einem Jahr eingeschätzt. Noch 39% erwarten 2011 Preisrückgänge. Vor einem Jahr hatte dieser Wert im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise noch bei 63% gelegen.
Im laufenden Jahr habe die Nachfrage nochmals etwas zugenommen, das Angebot sei tendenziell knapper geworden, hiess es weiter. Entsprechend meldeten 59% der Befragten bei den Eigentumswohnungen einen moderaten Preisanstieg, weitere 11% sogar einen starken. 2009 hatten diese Werte noch bei 36 respektive 6% gelegen.
Dasselbe Bild zeigt sich bei den Einfamilienhäusern: 44% nahmen 2010 moderat, 6% stark steigende Preise wahr, gegenüber nur 29 respektive 2% 2009.
Gefragter denn je sind Mehrfamilienhäuser mit Mietwohnungen in Städten und Grosszentren. 53% stellten 2010 moderat steigende, weitere 31% sogar stark steigende Kaufpreise für Mehrfamilienhäuser fest.
Noch immer eher pessimistisch äussern sich die Befragten zur Nachfrage nach Büro- und Geschäftsliegenschaften. Trotzdem meldete eine Mehrheit stabile Preise.
dl

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